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Fotostory: Frieren für die erste Milchstraße 2018

Ende Februar stand mal wieder ein Skiurlaub mit der Familie in meinen heiß geliebten Dolomiten auf dem Plan. Da dieser Urlaub ausnahmsweise mal nicht nach der Mondphase geplant werden konnte, hatte ich nur zwei mögliche Nächte in diesem Urlaub, um die erste Milchstraße in diesem Jahr einzufangen. Ob mir dies geglückt ist, wie sich mein Equipment bei -20 Grad geschlagen hat und wie ich an die Planung der Aufnahme herangegangen bin, berichte ich Dir in diesem Blogbeitrag.

Die Planung mit dem iPad

Da dieser Urlaub keine explizite Fotoreise war, konnte ich die Astrofotografie dieses Mal nur „nebensächlich“ einplanen. Leider lag die Urlaubswoche auch nicht in der Neumondzeit – im Gegenteil, am Ende der Woche gab es sogar Vollmond. Ein Blick in die Planungsapp TPE („The Photographer’s Ephemeris“, verfügbar für iOS und Android) verriet mir jedoch, dass es in den ersten beiden Nächten durchaus eine Chance auf meine erste Milchstraße mit galaktischem Zentrum in 2018 geben könnte, da der Mond noch vor Einbruch der Morgendämmerung untergehen würde.

Die App „TPE“ zeigte für die Nacht vom 25./26.2. noch ca. 1 Stunde mondlosen Himmel nach dem Aufgang des Milchstraßenzentrums und dem Beginn der astronomischen Morgendämmerung an.

Dies passte gut, da das galaktische Zentrum so früh im Jahr sowieso erst spät in der Nacht über dem Horizont sichtbar sein würde. Konkret an meinem Standort in den Dolomiten würde es mit Einbruch der Morgendämmerung um 5:18 Uhr 8,5 Grad über dem Horizont stehen. Die erste Voraussetzung war also erstmal erfüllt und die zwei potentiellen Nächte für mein „Projekt“ ermittelt.

Bevor ich den genauen Standort für mein Vorhaben geplant habe, schaute ich mir erstmal ein-zwei Tage vorher die kurzfristige Wettervorhersage für diese Nächte an. Neben der Wetterapp WeatherPro nutzte ich dazu die Webseite http://www.meteoblue.com/, in welcher ich oben einen Ort eingegeben habe (in meinem Fall „Passo di Sella“) und links im Menü unter „Speziell“ den Punkt „Astronomical Seeing“ ausgewählt habe.

Auf der Webseite „meteoblue.com“ sah ich für meine Aufnahmenacht eisige Temperaturen, aber auch einen wolkenfreien Himmel!

Diese Ansicht informiert einen für die nächsten 3 Tage über die Bewölkung, das Seeing und die Bodentemperatur sowie relative Luftfeuchtigkeit – alles Angaben, die für einen Astrofotografen wichtig sein können. Die Angaben stimmen leider nicht immer – letztens wurde mir beispielsweise 100% Bewölkung für meinen Standort im Harz angezeigt, ich hatte jedoch einen sternenklaren Himmel! Dieses Mal waren sich App und Webseite jedoch einig und versprachen eine sternenklare Nacht von Sonntag auf Montag (25./26.2.). Das war mir auch ganz recht, denn nach über 11 Stunden Fahrt kamen mir die Wolken am Samstag eigentlich ganz gelegen. Neben dem klaren Himmel konnte ich jedoch auch sehen, dass es in dieser Nacht bitterkalt werden sollte – mehr als -20 Grad waren auf dem Sellapass angesagt! Dies versprach auf jeden Fall eine besondere Nacht zu werden…

Google Street View verriet mir schon vorher, wie die Aussicht vom geplanten Fotospot sein wird.

Da es nun konkreter wurde, machte ich mich im nächsten Schritt an die konkrete Standortplanung. Dabei war mir wichtig, dass ich nicht zu weit von der Unterkunft fahren musste, da es am nächsten Tag zum Skifahren gehen sollte. Außerdem wollte ich auf Grund der Temperaturen und eines leicht lädierten Knies idealerweise nah beim Auto fotografieren. Für einen möglichst freien Blick boten sich daher die umliegenden Bergpässe an, die man zu dieser Jahreszeit mit dem Auto gut erreichen kann (Grödnerjoch, Sellapass, Pordoijoch). Wichtig war aber natürlich auch, dass die Sicht in Richtung des Milchstraßenzentrums im Südosten möglichst frei von Bergen und lichtverschmutzten Orten sein musste. Eine gute Hilfe kann hier Google Street View sein, was einen guten Rundumblick von allen Punkten der Passstraßen bietet. Ich erinnerte mich dann an mein Startrail-Projekt vor 2 Jahren (in meinem Buch ab S. 233 beschrieben), welches ich unterhalb des Sellapasses in Richtung Canazei aufgenommen habe.

Ich platzierte also den Standort-Pin in TPE erneut in dieser Kurve (exakte Koordinaten siehe nächsten Screenshot oben rechts) und blendete die Lichtverschmutzungskarte ein. Dadurch konnte ich sehen, dass das Milchstraßenzentrum (die dicken weißen Kugeln) vor Beginn der astronomischen Dämmerung um 5:18 Uhr in Richtung eines weniger lichtverschmutzten Gebietes liegen würde. Die Stadt Canazei hingegen lag genau südlich des Standorts – nicht optimal, aber scheinbar noch die beste Option bei diesen Rahmenbedingungen.

Die Lichtverschmutzung hält sich in Richtung des Milchstraßenzentrums noch in Grenzen. Leider gibt es die Milchstraßen- und Lichtverschmutzungsfunktion nur in der iOS-Version der App.

Den Abschluss der Planung bildete eine 3D-Planung von genau diesem Standort aus. Dazu exportierte ich den gesetzten Standort und die geplante Zeit aus TPE über das Symbol oben rechts nach TPE 3D („Open in TPE 3D“). Diese im letzten Jahr veröffentlichte App (Download für iOS, für Android leider noch nicht erhältlich) ist wirklich mächtig, wenn man weiß wie sie zu bedienen ist. Ich habe dazu im letzten Jahr mal einen Blogartikel geschrieben, falls Du mehr darüber wissen möchtest.

Zu sehen war dann zunächst eine Vogelperspektive mit einem kleinen roten Punkt „A“ (oder ein anderer Buchstabe wenn man bereits mehrere Punkte exportiert hat). Ein doppelter Tipp auf den Punkt änderte die Sicht und versetzte mich innerhalb der App an den geplanten Kamerastandort. Nun konnte ich mich per Fingertipp „umschauen“ und sehen, dass der Blick auf den Milchstraßenbogen über dem Sass Pordoi und dem Sella-Massiv vergleichsweise frei sein würde zur geplanten Zeit.

Aus der Perspektive der Kamera konnte ich die Berge in der Umgebung von diesem Standort aus ziemlich exakt ermitteln. Die Milchstraße war vergleichsweise gut sichtbar laut der TPE 3D App.

Damit war meine Planung also abgeschlossen – jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen!

Zusammengefasst habe ich folgendermaßen geplant:

  1. Allgemeine Auf- und Untergangszeiten von Mond und galaktischem Zentrum der Milchstraße ermitteln (TPE)
  2. Kurzfristige Wettervorhersage für die in Frage kommenden Nächte (WeatherPro, www.meteoblue.com)
  3. Ermittlung der Lage des Milchstraßenzentrums kurz vor Beginn der astronomischen Dämmerung am Morgen (TPE)
  4. Suchen eines geeigneten Standorts in der Nähe der Unterkunft (Google Street View, TPE)
  5. 3D-Planung für den ermittelten Standort (TPE 3D)
  6. Daumendrücken, dass alles so klappt wie geplant

Die Aufnahme-Nacht

Als die Aufnahme-Nacht näher rückte, checkte ich vor dem Schlafengehen nochmals die Wettervorhersage und legte mich dann hoffnungsfroh gegen 23:30 Uhr ins Bett. Als 3:15 Uhr der Wecker klingelte, war ich erstmal gar nicht begeistert. Aber ein Blick aus dem Fenster verriet, dass der Wetterbericht Recht hatte und somit baute sich langsam aber sicher eine gewisse Motivation auf, nach 3,5 Stunden Schlaf das warme Bett gegen das mehr als 40 Grad kältere Auto zu tauschen. Die Kameratasche hatte ich natürlich schon am Abend gepackt und somit musste ich nur noch in die gefühlt 10 Lagen Kleidung schlüpfen und ins Auto steigen. Erfreulich war, dass ich die Scheiben auf Grund der geringen Luftfeuchtigkeit (meteoblue sagte nur ca. 25-30% für diese Nacht an) nicht kratzen musste. Dies ließ auch hoffen, dass ich keine Heizmanschette brauchen würde.

Die Fahrt zum Fotospot dauerte von der Unterkunft in Wolkenstein eine knappe halbe Stunde und ging dank der komplett schnee- und eisfreien Straßen ohne Probleme. Die Standheizung im Auto habe ich gleich beim Losfahren aktiviert, um nach dem Fotografieren ein möglichst warmes „Nest“ zu haben. Der Blick aufs Außenthermometer im Auto verriet nämlich, dass der Wetterbericht auch in diesem Punkt Recht hatte – schnell stand eine „2“ nach dem Minus! Ich kann mich nicht erinnern, schonmal bei unter -20 Grad fotografiert zu haben – die kälteste Fotonacht bei -18 Grad habe ich in der Schweiz beim Astrofotokurs (siehe diesen Blogartikel) erlebt. Aber ich war gespannt, wie lange ich es aushalten würde.

Das Auto parkte ich am Straßenrand. Die abschüssige Straße war kein Problem, da ich in dieser Nacht ja nicht darin übernachten wollte.

Am geplanten Fotospot angekommen, parkte ich erstmal halbwegs sicher am Straßenrand, sortierte mein Equipment und verpackte Kopf und Hände möglichst warm. Die Standheizung war zwar noch immer am Arbeiten, hatte es aber noch nicht wirklich weit über 0 Grad im Auto geschafft. Daher ließ ich sie einfach mal weiter auf höchster Stufe laufen, als ich zum Fotografieren rausging. Kurz vor 4:30 Uhr hatte ich dann draußen alles aufgebaut und machte schließlich das erste Bild. Primär arbeitete ich dabei mit der Canon 6Da (astromodifiziert) und dem Walimex 24 mm f/1.4. Um den kompletten Bogen der Milchstraße aufs Bild zu bekommen, nutzte ich wie so oft meinen Panoramakopf. Neben ein- und zweizeiligen Panoramen nahm ich außerdem ein 360 Grad Panorama von meinem Standort am Straßenrand auf. Dieses kannst Du hier auf meiner Facebook-Seite sehen – an einer 360 Grad Panorama-Darstellung hier auf der Seite arbeite ich noch.

Die Stimmung war wie immer genial – die Stille und Kälte um mich herum faszinieren mich bei der Astrofotografie im Winter immer wieder aufs Neue. Und die erste Milchstraße des Jahres zu sehen und zu fotografieren hat zugegebenermaßen leichte Freudenschreie bei mir ausgelöst! Endlich ist sie wieder da!

Die Planung in TPE 3D stimmt sehr gut mit der Realität überein, so dass ich dieses zweizeilige Milchstraßen-Panorama am Rande der Sellajoch-Straße in ca. 2.200 m Höhe aufnehmen konnte. Aufnahmedaten: Canon 6Da, Walimex 24 mm f/1.4 bei f/2, ISO 3200 und 10 sek. Belichtungszeit pro Bild – insgesamt 18 Einzelaufnahmen, die ich mit Hilfe eines Panoramakopfes aufgenommen und in PTGUI zusammengesetzt habe.

Die Kälte war allerdings deutlich zu spüren. Sie kroch durch die Schuhe in die Füße und vor allem vom Stativ, der Kamera und dem Panoramakopf in Sekundenschnelle in die Hände. Zum Fotografieren nutze ich immer meine alten Rad-Handschuhe, die winddicht sind und vorn abklappbare Fäustlinge haben. Somit habe ich die Finger zur Bedienung der Kamera schnell frei und kann sie während der Aufnahme schützen und aufwärmen. Genau mein Exemplar habe ich nicht mehr gefunden, aber hier (Amazon Affiliate Link) mal ein sehr Ähnliches. In dieser Nacht war es allerdings so kalt und zum Teil windig, dass die Kälte an den Händen tatsächlich das größte Problem war. Schon ein paar Sekunden mit den Fingern an der Kamera oder dem Panoramakopf reichten aus, dass ich sie kaum noch spüren konnte. Und sogar ein paar Stunden später schmerzten die Fingerkuppen noch immer von der Kälte. Aber was tut man nicht alles…

Mit Beginn der Morgendämmerung um 5:18 Uhr beendete ich dann mein letztes Milchstraßenpanorama (siehe oben) und widmete mich noch kurz der Nordrichtung mit dem Lang- und Plattkofel. Auch hier nahm ich verschiedene Panoramen auf, bis ich irgendwann feststellte, dass der Fokus bei den Aufnahmen nicht mehr richtig saß – den musste ich wohl nach dem Aufsetzen des Filterhalters für den Weichzeichner (siehe dazu auch diesen Blogbeitrag) nicht mehr korrekt eingestellt haben. Einige Bilder sind dadurch leider unbrauchbar geworden, aber ein paar Impressionen ließen sich trotzdem verwenden. Hier mal zwei Varianten mit unterschiedlichem Bildausschnitt und etwas anderer Farbgebung – der blaue Himmel deshalb, weil die Morgendämmerung beim letzten Bild bereits in vollem Gange war:

Dieses zweizeilige Panorama entstand 5:30 Uhr. Am Himmel sieht man leichte Schleierwolken, die mit bloßem Auge gar nicht sichtbar waren. Für diese Aufnahme habe ich keinen Filter verwendet.

Diese Aufnahme entstand 5:50 Uhr mit Hilfe des Cokin P820 Weichzeichners, der die Sterne besser hervorhebt.

Was mir dabei auffiel ist, dass mit zunehmender Helligkeit auch die modifizierte Kamera Probleme macht, da – ähnlich wie bei Tag – ein leichter Farbstich entsteht, den man (bzw. ich) auch in der Nachbearbeitung nicht ganz zur Zufriedenheit eliminieren konnte. Beim nächsten Mal würde ich daher entweder einen Filter verwenden, der den bei der Modifikation entfernten Filter ersetzt (als Schraub- oder Clipfilter erhältlich) – oder aber mit einer nicht modifizierten Kamera arbeiten. Aber aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug.

Zurück im Auto stellte ich erfreut fest, dass die Standheizung es tatsächlich auf fast 19 Grad geschafft hatte – also fast 40 Grad Differenz zur Außentemperatur, und dies ohne irgendwelchen Isolierungen am Fenster o.ä.! Dies ist wie ich finde sehr beachtlich und würde mich optimistisch stimmen, auch bei solchen Minusgraden noch halbwegs komfortabel im Auto schlafen zu können – was ich in dieser Nacht ja nicht gemacht habe.

Auf dem Rückweg um 6:15 Uhr zeigte das Thermometer auf dem Sellapass noch immer -19° C an. Durch den Wind lag die gefühlte Temperatur jedoch noch weit darunter!

Nach ein wenig Füße- und Händewärmen machte ich mich dann gegen 6:15 Uhr wieder auf den Weg zurück zur Unterkunft und genoss die herrliche Aussicht auf der Fahrt! Und auch der anschließende Skitag war spannend – Sonne pur, aber leider nahezu gleiche Temperaturen wie in der Nacht, gepaart mit eisigem Wind! Die gefühlten Temperaturen lagen daher laut Wetterbericht bei -25 bis -28 Grad, was ich so bisher auch noch nicht erlebt habe.

Die Sonne und Idylle täuschen bei Tag über die immer noch nahezu -20°C hinweg. Trotzdem hat das Skifahren riesigen Spaß gemacht!

Mein Fazit

Diese Nacht hatte für mich gleich mehrere Besonderheiten. Neben der ersten Sommermilchstraße in diesem Jahr erlebte ich zum ersten Mal Temperaturen um die -20°C, wobei die gefühlte Temperatur sogar bei unter -25°C lag. In Summe war dies aber überraschenderweise noch einigermaßen gut auszuhalten – zumindest in den 1,5 Stunden, die ich draußen beim Fotografieren verbracht habe. Dies lag sicherlich auch zum Teil an der niedrigen Luftfeuchtigkeit von nur 20-30%.

Auch meine Kamera (Canon 6D) hatte keinerlei Probleme oder Aussetzer. Am Ende der Session zeigte der Akku sogar noch die volle Kapazität an! Froh war ich, dass ich einen Fernauslöser mit großem Auslöseknopf dabeihatte, da mir dieser das Auslösen mit Handschuhen ermöglichte und ich die Fäustlinge nur zum Ändern der Kameraeinstellungen herunterklappen musste. Dies genügte schon, um die Finger grenzwertig kalt werden zu lassen.

Alles in allem bin ich aber sauglücklich, dass ich mich in dieser Nacht überwinden konnte rauszufahren! Und auch wenn der Fotospot auf Grund der Straße nicht optimal war, so freue ich mich doch sehr über die Ergebnisse. Diese Nacht werde ich auf jeden Fall nicht so schnell vergessen!

 

Wie sieht es bei dir aus, hast Du auch in den letzten Tagen bei sibirischer Kälte fotografieren können? Wie ist es Dir dabei ergangen? Schreib mir gern in den Kommentaren – ich freue mich über Deinen Erfahrungsbericht!

15 Kommentare
  1. Ralf says:

    Sehr schön geschrieben und dokumentiert Katja. Kann mich sehr gut in die geschilderte Kälte hineinversetzen, selbst beim Lesen jetzt in meiner warmen Bude. Muß dabei an meinen nächtlichen Brockenaufstieg im Januar 2017 denken, bei ebenfalls -20°. Da wird Fotografieren schon echt zur Herausforderung und man fragt sich in dem Moment, was mach ich eigentlich hier?. Aber wenn Alles „überstanden“ ist, fühlt man sich richtig gut. PS: War am Samstag auch unterwegs, um meine erste MW in 2018 einzufangen. Auch ich hatte Glück mit dem Wetter im Harz an der Eckertalsperre mit schönem Blick auf den Brocken. LG Ralf

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    • Katja Seidel says:

      Hallo Ralf,
      wow, der Brocken im Januar bei -20 Grad ist ja wirklich heftig – eine längere Wanderung hätte ich ehrlich gesagt hier in den Dolomiten bei den Temperaturen nicht machen wollen! „Was mach ich hier eigentlich“ passt tatsächlich recht häufig, insbesondere wenn man Nachts unterwegs ist 😉 Aber auch das gute Gefühl danach kenne ich gut!
      Deine Milchstraße an der Eckertalsperre hab ich bei Facebook gesehen – super! Ich war am 14.2. dort, allerdings ohne Milchstraße. Trotzdem eine schöne Winter-Nachtwanderung!
      LG, Katja

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  2. Wolfgang says:

    Hallo Katja,
    ja, Deine “Kälte-Empfindungen” kann ich voll und ganz nachvollziehen… Meine kalten Finger habe ich mir von Sonntag auf Montag jedoch in einer etwas freundlicheren Umgebung geholt: auf meinem Balkon beim Fotografieren des Goldenen Henkels. Gut, um mich immer mal wieder aufzuwärmen und auch die Fotos am Mac zu begutachten. Dank meiner Begeisterung für Astronomie (seit Jahren mit Apps wie TPE und Panorama) und deinem Astrobuch (zum Geburtstag Anfang des Jahres) konnte ich das erste Mal dies Schauspiel beobachten und fotografieren. Im Ruhrgebiet sind die Sterne zwar nicht ganz so zahlreich (…zu sehen…), aber wenn ich meinen inneren Schweinehund besiege, um nachts bei Müdigkeit und Kälte aus dem Bett zu kommen, kommt Dein Buch für mich zur richtigen Zeit, um richtige Orte zu finden…

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  3. Frank Knorr says:

    Ein lesenswerter Artikel, der zeigt, mit welcher Begeisterung hier die „Nacht durchstreift“ wird. Vielen Dank dafür. Auch ich war vor einigen Tagen unterwegs und habe nach dem Hinweis der vorherigen Blogbeitrages den Goldenen Henkel fotografiert. Minus 20 Grad waren es zum Glück nicht, sondern nur -6. Gefroren habe ich aber auch. Hier der Link zu meinem Bild:
    https://flic.kr/p/23AEtQy

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    • Katja Seidel says:

      Hallo Frank,
      gern! Na, -6° reichen ja auch schon. Aber es hat sich gelohnt, klasse Foto!! Ist das eine Einzelaufnahme oder sind hier mehrere Aufnahmen gestackt?
      LG, Katja

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  4. Huber Gert says:

    Ist ein super Bericht. Möchte nachfragen ob die Panoramaaufnahmen der Milchstraße mit Nachführung gemacht werden.
    Mich fasziniert die Sternenfotografie einfach, und Ihre Beiträge sind hervorragend. Habe auch das Buch Astrofotografie mit
    einfachen Mitteln von Ihnen.

    Antworten
    • Katja Seidel says:

      Hallo Herr Huber,
      Danke für Ihr tolles Feedback! Nein, die Aufnahmen sind nicht nachgeführt, lediglich mit einem Panoramakopf aufgenommen um die richtigen Abstände zwischen den Einzelbildern und die gerade Ausrichtung (insb. bei zweizeiligen Panos) zu gewährleisten.
      Viele Grüße,
      Katja Seidel

      Antworten
      • Huber Gert says:

        Danke für die Antwort, habe mir einen Panoramakopf für mehrzeilige Panoramen selbst zusammengebaut.
        Testergebnisse sehr zufriedenstellend. Werde es bei der nächsten Gelegenheit mit einem Milchstraßen-
        Panorama versuchen.
        Selbstgebauter Panoramakopf: Bestehend aus. Mengs DH-55D, haoge Schnellwechselplatte Vertikal Set,
        Mengs PAN – A 3/8″ Schraubenkopf und Mengs FNR – 200 200mm. Kostenpunkt € 156,27
        Ist natürlich kein Novoflex System, aber trotzdem voll Funktionsfähig.
        Schöne Grüße vom Ossiacher See

        Antworten
  5. Huber Gert says:

    Habe mir Gestern Tpe und Tpe 3d für Ios iPad heruntergeladen, konnte die Milchstrassenfunktion jedoch nicht finden. Gibt es dafür eine
    andere Version.
    Gruß Gert

    Antworten
    • Katja Seidel says:

      Hallo Gert,

      Ich vermute mal, du befindest dich in TPE noch im Tagmodus. Um in den Nachtmodus zu wechseln, tippe einmal auf das Datum (oben in der Mitte) und wechsele vom Sonnensymbol auf das mit Mond und Sternen. Dann müsstest du auch die Milchstraße und so weiter sehen können. In TPE 3D musst du dann einmal den erweiterten Modus aktivieren, das geht über das Zauberstab-Symbol unten in der Leiste auf der rechten Seite.
      Hoffe das hilft?
      LG, Katja

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  6. Daniel Bossy says:

    Hallo Katja, welchen Panoramakopf nutzt Du denn, und was sind das eigendlich für Streifen auf dem Berg links, dritt letztes Bild?
    Lg…

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    • Katja Seidel says:

      Hallo Daniel,
      ich nutze den Nodal Ninja 3 MK II. Ist auf Grund von Größe und Gewicht super zum Mitnehmen und gerade noch geeignet für Kameras bis zu einer Größe der Canon 6D.
      Die „Streifen“ sind soweit ich weiß Schneefangzäune auf dem Col Rodella.
      LG, Katja

      Antworten

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