Den Mond fotografieren

Der Mond stellt ein perfektes Einsteigermotiv dar, da er zum einen sehr groß und hell ist und zum anderen schon mit einem einfachen Teleobjektiv beeindruckende Details unseres Erdtrabanten hervorgebracht werden können. Aber auch als Teil einer nächtlichen Landschaftsaufnahme macht der Mond eine gute Figur – sei es hinter den Wolken mit einem Halo-Effekt oder als „Mondstern“ durch eine etwas geschlossene Blende.

Wo?

Den Mond als mehr oder weniger formatfüllendes Motiv kannst Du quasi überall fotografieren. Möchtest Du den Mond als Teil einer Landschaftsaufnahme ins Motiv integrieren, dann solltest Du Dir natürlich eine entsprechend fotogene Landschaft aussuchen. Dies können aber durchaus auch Silhouetten von Bäumen o.ä. sein, die Du in jedem Park finden kannst.

Wann?

Der Mond bietet uns auf seiner Reise um die Erde jeden Tag ein anderes Motiv. Um ihn mit seinen beeindruckenden Kratern zu fotografieren, solltest Du Dir am besten eine Nacht vor oder nach Vollmond aussuchen. Auch der Vollmond ist natürlich ein reizvolles Motiv, allerdings meist auch schwieriger scharf zu stellen als ein zu- oder abnehmender Mond. Eine Besonderheit bietet der Mond monatlich etwa 10 Tage nach Neumond: durch ein besonderes Schattenspiel zeigt sich der sogenannte „Goldene Henkel“ an der Hell-Dunkel-Grenze des Mondes.

Wenn Du den Mond als Teil einer Landschaftsaufnahme aufnehmen möchtest, dann ist er auf Grund seiner Helligkeit meist hoffnungslos überbelichtet – was durchaus auch reizvoll sein kann. Ansonsten solltest Du lieber warten, bis die Dämmerung einsetzt und Mond und Landschaft etwa ähnliche Helligkeitswerte aufweisen.

Im Buch

Da der Mond zu den einfacheren Motiven am Nachthimmel zählt, beschäftigt sich gleich das Einstiegsprojekt meines Buches damit. In einem späteren Kapitel zeige ich Dir dann, wie Du durch eine einfache Technik einen noch detailreicheren und schärferen Mond hinbekommst.

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