Im Mondlicht fotografieren

Mit Hilfe des Mondlichts kannst Du die Nacht zum Tag machen – zumindest auf Deinen Fotos. Durch eine lange Belichtungszeit und das helle Licht des Mondes, welches dein Motiv frontal oder seitlich beleuchtet, wirken diese Nachtfotos nahezu so hell wie Tagaufnahmen. Erst bei genauerem Hinschauen erkennt der Betrachter die Sterne am Himmel.

Wo?

Ähnlich wie die Aufnahmen des Mondes selbst kannst Du Mondlichtfotos eigentlich auch überall machen. Da es sich hierbei allerdings in der Regel um Landschaftsaufnahmen handelt, solltest Du Dir wie am Tag eine entsprechend fotogene Landschaft – zum Beispiel mit Bergen oder Seen – aussuchen.

Sehr gut verbinden lässt sich das Fotografieren im Mondlicht auch mit einer Nachtwanderung, wie ich sie häufig im Harz auf dem Weg zur „Harzer Wanderkönigin bei Nacht“ gemacht habe.

Wann?

Das meiste Licht und somit den stärksten Effekt liefert Dir natürlich der Vollmond, der auch die ganze Nacht am Himmel steht. Aber auch ein zu- oder abnehmender Mond stellt bereits eine interessante Lichtquelle dar. Diese Aufnahmen sind auch noch eher von Tagaufnahmen zu unterscheiden als solche bei Vollmond. Schau Dir auf jeden Fall die Auf- und Untergangszeiten des Mondes für Deine geplante Fotonacht an.

Im Buch

Die Mondlichtfotografie im Rahmen einer Nachtwanderung stelle ich Dir in meinem Buch in einem Projekt zur Fototechnik des „Focus Stackings“ detailliert vor. Anhand des Beispielbildes des Zeltes vor der Marmolada bekommst Du sowohl Tipps, wie Du Deine Nachtwanderung planen kannst, als auch darüber, wie Du Dein Motiv möglichst gut in Szene setzt.

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