Milchstraße fotografieren

Die Milchstraße ist in dunklen Gegenden bereits mit bloßem Auge zu sehen. Fotografisch lässt sich aus diesem faszinierenden Motiv jedoch noch einiges mehr herausholen. Sei es ein ganzes Panorama des Bands der Milchstraße oder lediglich ein Ausschnitt unserer Heimatgalaxie – die unglaubliche Anzahl an Sternen und Nebeln ist einfach atemberaubend!

Wo?

Die Milchstraße kannst Du im Prinzip überall fotografieren, wo es dunkel genug ist – also außerhalb von Städten, im Gebirge oder am Meer. Auf der Südhalbkugel gibt sie ein sogar noch fotogeneres Motiv ab. Dies hängt mit dem Ausschnitt der Milchstraße zusammen, den wir von der Erde aus über dem Horizont sehen können. Am „attraktivsten“ ist das galaktische Zentrum der Milchstraße, welches auf der Nordhalbkugel leider nicht das ganze Jahr über zu sehen ist. Je weiter südlich Du Dich auf der Nordhalbkugel bewegst, desto höher steht es über dem Horizont.

Wann?

Die „Milchstraßensaison“ geht in unseren Breiten etwa von März/April bis September/Oktober, da hier das helle Zentrum der Milchstraße zu sehen ist. Willst Du ein Panorama des gesamten Bogens der Milchstraße fotografieren, gehst Du am besten zu Anfang der Saion in der zweiten Nachthälfte nach draußen. Am Ende der Saison steht sie dann eher steil am Himmel. Wichtig ist, dass es für die Milchstraßenfotografie maximal dunkel ist, d.h. Du solltest Dir eine mondlose Nacht an einem möglichst wenig lichtverschmutzten Ort aussuchen.

Im Buch

In meinem Buch lernst Du, wie Du eine Milchstraßenaufnahme optimal mit Hilfe von Apps planen kannst, wie Du sie wann am besten fotografierst und was Du bei der Bildbearbeitung berücksichten musst. Ein konkretes Projekt zeigt, wie das Panorama am Barmsee entstanden ist, welches Du auch hier in der Galerie findest.

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