Lichtverschmutzung ist hierzulande der wohl größte Feind eines Astrofotografen. Die hellen Lichtglocken großer Städte oder Ballungsgebiete sind oft mehr als 100 km weit sichtbar und beeinträchtigen somit sowohl Deep Sky Aufnahmen als auch nächtliche Landschaftsfotos. Ein sogenannter „Red Enhancer“ Filter scheint dieses Problem zumindest ein wenig lindern zu können. Wie gut die Wirkung dieses eigentlich für die Tagfotografie gedachten Schraubfilters wirklich ist, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.
Nachdem ich vor ein paar Monaten mit der Astrofotografie begonnen hatte, habe ich schnell gemerkt, wie faszinierend, aber auch komplex die ganze Sache werden kann. Um die Grundlagen einmal vernünftig zu lernen, habe ich mich nach einem geeigneten Astrofotokurs umgeschaut. Hier etwas Passendendes zu finden war nicht ganz einfach…
Der Harz – gegenüber den Alpen zwar beschaulich und eher „harmlos“, aber dafür ganz in der Nähe meines Wohnortes und somit perfekt geeignet für eines meiner fotografischen Projekte: Ich möchte die Schönheit des höchsten Gebirges Norddeutschlands bei Nacht erkunden! Da kam mir die Initiative „Harzer Wandernadel“ gerade recht, um dieses Vorhaben auch gebührend zu dokumentieren und zu belohnen.
Nachdem es Petrus es bereits bei der Sonnenfinsternis im März diesen Jahres so gut gemeint hat, vertraute ich auch bei der anstehenden Mondfinsternis am 28. September 2015 auf mein Glück. Ich blieb daher daheim in Norddeutschland und hoffte auf eine wolkenfreie Nacht. Zwar gab es in diesem September nur sehr wenige klare Nächte, aber die der totalen Mondfinsternis schien laut Wettervorhersage eine davon zu werden…




