iOptron iPolar – Was taugt der elektronische Polsucher?

Immer wieder sehe und höre ich verzweifelte Besitzer von Reisemontierungen, die mit dem Polsucher und der Einnordung ihrer Nachführung zu kämpfen haben. Nun kann man dieser Herausforderung zwar mit sinnvollem Zubehör begegnen (mehr dazu in einem anderen Blog), oder aber man wählt gleich den komfortableren Weg eines elektronischen Polsuchers. Ich habe den „iPolar“ von iOptron intensiv getestet und zeige Dir einen Weg, wie Du diesen an nahezu allen gängigen Reisemontierungen nutzen kannst.

Warum lassen optische Polsucher einen häufig verzweifeln?

Fast jede Reisemontierung kommt mit einem optischen Polsucher daher, oder bietet diesen zumindest als optionales Zubehör. Und auch wenn die Skala, die man beim Durchschauen sieht, verschieden aussehen kann, so haben doch alle Polsucher einige Gemeinsamkeiten:

  • Sie haben ein recht kleines Gesichtsfeld (FOV – field of view) von meist um die 5°. Damit sieht man sehr viel weniger vom Sternenhimmel als mit dem bloßen Auge.
  • Sie haben i.d.R. eine größere Lichtstärke als das menschliche Auge, so dass man sehr viel mehr Sterne dadurch sieht.
  • Sie bilden spiegel- und seitenverkehrt ab.

Fast jede Reisemontierung hat ihre eigene Skala im Polsucher. Hier ein paar Beispiele.

Hinzu kommt, dass sie in unseren Breitengraden recht steil in den Himmel gerichtet werden müssen, was meist in einer unentspannten Position auf Knien unter der Reisemontierung endet. Brillenträger haben zudem häufig Probleme, Sterne durch einen Polsucher scharf oder überhaupt zu sehen. Das Hauptproblem ist aber oftmals, dass viele beim Durchschauen nicht sicher sind, ob der Polarstern, der zum Einnorden der Montierung nötig ist, auch wirklich im Sucher zu sehen ist.

Das klingt alles nicht wirklich einladend – und lässt sich auch ehrlich gesagt nicht beschönigen. Wie gesagt, in den letzten Jahren habe ich einiges Zubehör ausprobiert und für mich einen Weg gefunden, wie ich auch mit einem optischen Polsucher in wenigen Minuten oder sogar Sekunden zuverlässig einnorden kann. Sinnvolles Zubehör stelle ich Dir in einem späteren Blogbeitrag vor.

Wie es einfacher geht

Ein Laptop mit Touch-Funktion ist praktisch für die Nutzung des iPolar Polsuchers.

Heute soll es jedoch um einen etwas anderen Ansatz gehen, die Einnordung zu bewerkstelligen. Und zwar gibt es neben den optischen Polsuchern auch elektronische Pendants, welche genau genommen kleine Kameras darstellen. Der wohl bekannteste und aus meiner Sicht beste Vertreter ist der iPolar von iOptron. Er kann statt eines optischen Polsuchers zum Einnorden (oder Einsüden) verwendet werden und gestaltet diesen Prozess wesentlich komfortabler als bisher. Der einzige Nachteil neben einem recht hohen Anschaffungspreis von mittlerweile meist über 300 € ist die Notwendigkeit eines Windows- oder Mac-Rechners während des Einnordungsprozesses. Auf diesem muss nämlich eine entsprechende App von iOptron laufen (kostenlos für Windows bei iOptron herunterzuladen, 11,99 € für Mac OS im Mac App Store herunterzuladen). Eine Version für Apple- oder Android-Tablets gibt es derzeit leider noch nicht, ist jedoch laut Herstelleraussage in Arbeit.

Ich selbst nutze als Laptop ein älteres Microsoft Surface (Pro 3), welches ich dank Touch-Funktion auch ohne Tastatur, also quasi als Tablet, verwenden kann. Somit lässt sich dieses recht gut über einen entsprechenden Tablet-Halter (*Amazon Affiliate Link) am Stativ befestigen. Das spart einen Tisch oder ähnliches im nächtlichen Foto-Setup. Solch einen Halter nutze ich übrigens gleichzeitig als Bildschirm-Halter an meinem mobilen Arbeitsplatz im Camper.

Der iPolar Polsucher kann neben großen Montierungen auch für Reisemontierungen genutzt werden. Standardmäßig lässt er sich im iOptron SkyGuider Pro einbauen (hierfür muss wirklich geschraubt werden) oder im iOptron SkyTracker Pro (mehr zu dieser Nachführung findest Du hier in meinem Blog) sowie seinem Vorgänger SkyTracker v2 (mehr dazu findest Du in diesem Blog) einstecken. Letzteres ist wirklich so einfach wie es klingt – einfach den optischen Polsucher herausnehmen und stattdessen die iPolar Kamera hineinstecken.

Im iOptron SkyTracker Pro (sowie auch beim Vorgänger) lässt sich der optische Polsucher einfach durch umstecken gegen das elektronische Pendant austauschen.

Mit wenigen Klicks zur genauen Einnordnung

Der iPolar besitzt einen Mini USB-Anschluss, über welchen mit beiliegendem Kabel der PC oder Mac verbunden werden kann. Beim ersten Anstecken sollte sich der integrierte Treiber automatisch installieren. In der iPolar Software kannst Du nun schon vor dem Rausgehen einen grundsätzlichen Funktionstest durchführen und erste Einstellungen vornehmen.

Die wichtigsten Vorarbeiten erledigst Du in der Settings-Maske.

Dazu klickst Du nach dem Start der Software oben links auf den Connect-Button, dessen Beschriftung sich bei erfolgreicher Verbindung in „Connected“ ändert. Darunter gibt es weitere Statusinformationen, welche dann später relevant werden. In den Einstellungen (Button „Settings“) kannst Du aber schon ein paar Dinge konfigurieren:

  • Die Koordinaten des Fotospots (falls Du diesen schon kennst) unter „Site Location“, wobei der „Change“ Button zum Ändern der Werte betätigt werden muss. Einmal eingegebene Werte merkt sich die Software fürs nächste Mal. Die Koordinaten müssen in einem speziellen Format eingegeben werden, welche Du dir beispielsweise unter https://www.gpskoordinaten.de/ ermitteln lassen kannst.
  • Je nach Position der iPolar-Kamera in der Reisemontierung solltest Du außerdem im Bereich „Center of Camera“ noch eine kleine Anpassung vornehmen. Rotiert sie wie in meinem Fall im SkyTracker Pro während der Nachführung nicht mit, müssen konkrete X- und Y-Werte nach Betätigen des Buttons „Input Center of Camera“ eingegeben werden. Somit weiß die Software, wo die Mitte der iPolar-Kamera bzw. dessen Sensor ist.

Beide Einstellungen können aber natürlich auch direkt vor der Aufnahme am Fotospot vorgenommen werden. Dort wird alles wie gewohnt aufgebaut, die Reisemontierung grob Richtung Norden und Polarstern ausgerichtet, am besten auch schon die Kamera am Kugelkopf montiert, der PC oder Mac gestartet, die iPolar-Kamera per USB verbunden und die iPolar Software erneut gestartet.

Dazu noch ein kleiner Hinweis: In den Screenshots zeige ich die Version 2.60 – es gibt zwar mittlerweile neuere Versionen, die jedoch auf Grund der komplett schwarzen Oberfläche etwas schwer für solche Anleitungen wie hier zu verwenden sind. Da sich der Funktionsumfang nicht verändert hat, belasse ich es daher bei den Screenshots der Version 2.60.

Hast Du den iPolar erneut erfolgreich mit der Software verbunden, weist die Statusmeldung oben links darauf hin, dass ein Darkframe aufgenommen werden muss (siehe auch Einstellungsbildschirm oben). Dieses kannst Du ebenfalls über das „Settings“ Fenster nach Betätigen des gleichnamigen Buttons tun. Vorher solltest Du noch einmal die korrekten Koordinaten überprüfen und – falls bekannt – Werte für den Luftdruck und die Temperatur eingeben. Alternativ können die Standardparameter belassen bzw. über den Button daneben wiederhergestellt werden.

Um nun das Darkframe (Dunkelbild) aufzunehmen, decke die Kameralinse vom iPolar kurz ab (z.B. mit der Hand) und klicke auf „Take Dark Frame“. Somit weiß die Software nun, welche Punkte Sterne und welche ggf. Rauschen oder defekte Pixel sind. Daraufhin versucht sie, ein sogenanntes „Plate Solving“ durchzuführen. Dabei wird einfach gesagt der Himmelsausschnitt analysiert, den die iPolar Kamera gerade sieht, um daraus die Position des Polarsterns abzuleiten. Diese ist wiederum notwendig, um die Reisemontierung exakt auf den Himmelspol auszurichten.

Hat alles korrekt funktioniert, sieht die Kamera nun also auch Sterne, deren Anzahl in der Statusmeldung oben links angezeigt wird. Sind keine oder zu wenige Sterne zu sehen, kann dies entweder daran liegen, dass Deine Kamera die Sicht verdeckt oder die Belichtungszeit (Exposure Time) zu kurz ist. Letztere kannst Du etwas weiter unten anpassen. Mit 250 oder 500 ms habe ich jedoch bisher gute Erfahrungen gemacht.

Hast Du deine Reisemontierung nicht zufällig schon recht genau in Richtung Himmelspol ausgerichtet, wirst Du nun zunächst ein kleines rotes Kreuz und einen Pfeil irgendwo am Rand des schwarzen Himmelsbildes sehen.

Ändere nun vorsichtig die Ausrichtung deiner Montierung mit der Polhöhenwiege. Du wirst schnell eine Gefühl dafür bekommen, wie Du diese drehen oder neigen musst, um das Kreuz in die richtige Richtung zu bewegen. Irgendwann sollte dann ein kleiner roter Punkt in den Bildausschnitt wandern, mit welchem das Kreuz für eine genaue Einnordung exakt in Deckung gebracht werden muss.

Sobald Du nahe an dem Punkt herangekommen bist, vergrößert sich die Ansicht für ein genaueres Arbeiten.

Nun benötigst Du nur noch etwas Fingerspitzengefühl (und manchmal auch Geduld), um Kreuz und Punkt exakt übereinanderzulegen. Sobald dies geschehen ist, färbt sich beides grün und Deine Einnordung ist fertig. Manchmal will dies partout nicht klappen, dann ist es auch nicht weiter schlimm, wenn das Kreuz nicht 100% deckungsgleich über dem Punkt liegt.

Danach kannst Du die Kamera auf dein gewünschtes Deep-Sky-Objekt ausrichten und die Einnordung am besten noch einmal überprüfen – sofern die Kamera durch ihre Position nicht die Sicht versperrt. Den PC oder Mac benötigst Du jetzt eigentlich nicht mehr, es sei denn, Du möchtest irgendwann später noch einmal die korrekte Einnordung überprüfen. Ansonsten bist Du nun jedoch was die Ausrichtung der Reisemontierung betrifft fertig und startklar. Achte dabei auf die korrekte Einstellung der Sterngeschwindigkeit und Hemisphäre (Nord oder Süd), da dies leicht zu „Fehlern“ führen kann.

Alles in allem dauert dieser Prozess mit etwas Übung wirklich nur wenige Sekunden oder Minuten, vor allem wenn Parameter wie der Aufnahmestandort von der letzten Session schon gesetzt sind. Und vor allem: Du sparst Dir die lästigen Verrenkungen, um mittels optischem Polsucher einzunorden. Obwohl es hier wie gesagt auch praktische Hilfsmittel gibt. Komfortabler und einfacher ist jedoch definitiv der elektronische Polsucher!

Wie Du dein gewünschtes Deep-Sky-Objekt findest, die Kamera richtig einstellst und auf unendlich fokussierst, soll nicht Thema dieses Blogs sein. Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, schau Dir doch gern mal mein Buch an, welches ab 06.03.2023 in der 3. Auflage erhältlich sein wird und neben dem iPolar und der Deep-Sky-Fotografie mit einfachen Mitteln noch viele weitere Motive der Nacht- und Astrofotografie abdeckt.

Und, kann der was?

Mein Versuchsaufbau für die ersten Tests

Auch wenn die Benutzeroberfläche der iPolar Software jetzt nicht unbedingt hübsch und intuitiv ist, so funktioniert das Ganze doch wirklich gut – und mit ein wenig Übung auch sehr schnell. Die spannende Frage ist nun jedoch, wie gut die Einnordung  über den iPolar wirklich ist. Und hier war ich bei meinen Tests wirklich positiv überrascht! Es hängt natürlich auch sehr von der Reisemontierung selbst ab, wie gut diese das darauf montierte Equipment nachführen kann. In meinem Fall war dies bei den ersten iPolar-Tests der iOptron SkyTracker Pro, mit welchem ich schon vorher sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Bei meinem Test mit einer Canon 6D und einem vergleichsweise schweren 200 mm f/2.8 Objektiv konnte ich durch die genaue Einnordung mittels iPolar ganze vier Minuten bei runder Sternabbildung nachführen, ohne ein Gegengewicht nutzen zu müssen. Das ist wirklich sehr gut, und in der Praxis meist gar nicht unbedingt nötig. Hier arbeite ich eher mit Belichtungszeiten zwischen einer und zwei Minuten.

iPolar an anderen Reisemontierungen?

Nun habe ich bisher immer von iOptron Reisemontierungen gesprochen, die mit der iPolar Kamera verwendet werden können. Dies hat leider den Grund, dass es nach meinem Kenntnisstand momentan keine Adapter o.ä. für weitere Reisemontierungen gibt. Lediglich für größere Montierungen sind diese verfügbar. Aber auch hier habe ich gute Nachrichten für Dich: Mit ein bisschen Experimentieren und Basteln sind mit Hilfe eines ehemaligen Workshop-Teilnehmers verschiedene Halterungen im 3D-Druck entstanden, um den iPolar auch an folgenden Reisemontierungen nutzen zu können:

  • SkyWatcher Star Adventurer (sowohl die alte Version als auch die neue 2i Wi-Fi)
  • Vixen Polarie
  • Omegon MiniTrack LX2
  • Omegon MiniTrack LX3
  • MSM Rotator

Alle Halterungen sind so konstruiert, dass die iPolar-Kamera exakt parallel zur Stundenachse sitzt und sogar weiteres Zubehör wie ein Laser, Leuchtpunktsucher oder Smartphone-Halter (dazu wie gesagt in einem anderen Blog mehr) montiert werden kann. Hier mal einige Beispiele:

Beispiel einer Halterung aus dem 3D-Druck für den iPolar an der Vixen Polarie

Beispiel einer Halterung aus dem 3D-Druck für den iPolar und weiteres Zubehör am SkyWatcher Star Adventurer 2i Wi-Fi

Solltest Du Interesse an einer solchen Halterung haben, schreib Jürgen gern eine Email unter astrojp@mailbox.org. Sofern er nicht gerade unterwegs ist, druckt er Dir die Halterung gern zu einem kleinen Unkostenbeitrag und schickt sie Dir per Post. Wenn du einen eigenen 3D-Drucker besitzen solltest, kann er Dir alternativ auch die Modelldatei zukommen lassen. Wir können dabei natürlich keine 100%ige Garantie geben, dass alles in Deinem konkreten Setup funktioniert. Es handelt sich bei den Halterungen nicht um ein offizielles Zubehör für den iPolar oder die genannten Reisemontierungen, so dass wir auch nicht alle Konstellationen intensiv testen konnten.

Ich persönlich finde es aber unglaublich klasse, dass es Menschen wie Jürgen gibt, die Spaß am Tüfteln haben und dabei solche nützlichen Dinge herauskommen, die vielen Astrofotografen das Leben leichter machen dürften. Daher an dieser Stelle ein dickes dickes Dankeschön – und mal schauen, was zukünftig noch alles in unseren Köpfen und seiner Werkstatt entsteht 😉

Noch ein paar abschließende Hinweise und Tipps

  • Ich nutze die iPolar-Version für den SkyGuider Pro. Diese unterscheidet sich von anderen Versionen in der Position des USB-Anschlusses. In meiner Version sitzt dieser hinten am iPolar, da dieser komplett in der Reisemontierung „verschwindet“. Andere Versionen haben den USB-Anschluss oben auf dem breiten Ring. Du musst Dir beim Kauf also überlegen, für welche (Reise)montierung Du den iPolar nutzen möchtest. Im SkyTracker Pro und anderen, an denen der iPolar über den Halter aus dem 3D-Druck verwendet werden kann, ist es Geschmackssache, da der breite Ring jeweils aus der Halterung „herausschaut“. Ich persönlich mag es, dass das Kabel senkrecht zur Montierung eingesteckt werden kann – insbesondere im Hinblick auf den nächsten Punkt.
  • Dir ist vielleicht schon aufgefallen, dass ich meine iPolar Kamera um 90 Grad gedreht in der Reisemontierung nutze. Dies ist (leider) kein Zufall. Zunächst hatte ich sie intuitiv gerade eingeschoben, so dass die Schrift zu lesen war. Bei der Nutzung der Polhöhenwiege zum exakten Einnorden fiel mir allerdings auf, dass die Bewegung immer diagonal versetzt ausgeführt wurde. Nach Rücksprache mit dem Hersteller stellte sich heraus, dass es wohl einige Exemplare des iPolar gibt, bei denen der iPolar um 90 Grad gedreht eingesetzt werden muss. Auf die Genauigkeit der Einnordung hat dies jedoch keine Auswirkungen. Würde bei mir das USB-Kabel jedoch oben aus dem iPolar herausragen, würde ich mich denke ich etwas in der Bedienung der Knöpfe stören.

Lohnt sich der Kauf?

Nun, diese Frage musst Du dir im Endeffekt natürlich selbst beantworten. Aus meiner Sicht lohnt sich der Kauf für Dich, wenn Du dich schon länger mit Deinem optischen Polsucher herumärgerst und Deine Reisemontierung deshalb vielleicht nur selten oder ungern nutzt. Sei es, weil du Brillenträger bist, nicht mehr auf den Knien unter der Reisemontierung hocken möchtest oder den Polarstern einfach nicht durch den Polsucher findest.

Ein Kauf lohnt sich aus meiner Sicht außerdem, wenn Du vorhast, auf der Südhalbkugel mit Deiner Reisemontierung zu arbeiten. Hier ist das Einsüden mit dem optischen Polsucher auf Grund des sehr dunklen Sterns Sigma Octantis ja noch einmal schwieriger als bei uns auf der Nordhalbkugel. Zwar konnte ich den iPolar noch nicht praktisch am Südhimmel testen, gehe jetzt aber einfach mal davon aus, dass der Hersteller auch hier hält, was er verspricht.

 

Was ist Deine Meinung? Braucht man sowas? Hast Du den iPolar vielleicht selbst schon einmal ausprobieren können? Schreib mir Deine Meinung gern in die Kommentare. Ansonsten hoffe ich, dass Dir mein kleiner Testbericht bei der Entscheidungsfindung hilft. Einen Link, wo Du den iPolar am besten kaufen kannst, habe ich in diesem Beitrag bewusst weggelassen, da sich die Preise und Verfügbarkeiten aktuell permanent ändern. Ich selbst habe meinen iPolar beim Teleskop-Service in Parsdorf bei München gekauft, die mir den iPolar sowie weitere Reisemontierungen im letzten Sommer freundlicherweise für einige Tests zur Verfügung gestellt haben. Mehr dazu ebenfalls demnächst in weiteren Blogs.

6 Kommentare
  1. Carsten sagte:

    Hi Katja, erstmal wünsche ich dir ein schönes und gesundes neues Jahr.
    Zu deinem sehr interessanten Blog Artikel über den iPolar Sucher habe ich eine Frage:
    Gibt es eine Möglichkeit, ihn an den ioptron Sky tracker V2 an zubringen?
    Gibt es auf der anderen Seite die Möglichkeit, den originalen V2 Sucher mit einem Winkelsucher zu befestigen?
    LG Carsten

    Antworten
    • Katja Seidel sagte:

      Hallo Carsten,
      vielen lieben Dank!
      Ja, da die Polsucher des SkyTracker v2 und Pro identisch sind, geht beides. Habs im Blog mal ergänzt… Der iPolar sitzt bombenfest im Polsucherloch meines v2, und als Winkelsucher für den optischen Polsucher verwende ich das Modell von MSM.
      Lg, Katja

      Antworten
  2. Werner sagte:

    Hallo Katja,

    super Artikel mit allen Details, wie man den Ipolar benutzt. Ich habe ihn auf meinen beiden grossen Montierungen von Skywatcher und bin immer wieder begeistert, wie schnell und genau die Einnordnung durchgeführt ist !!
    VG Werner

    Antworten
  3. Gerhard sagte:

    Hallo Katja,
    auch für diesen Beitrag mein Dankeschön. Als Reisemontierung habe ich seit einiger Zeit den iOPtron Skyguider Pro, der ja den iPolar gleich enthält. Damit bin ich ganz zufrieden. Ich habe allerdings die mitgelieferte Polwiege gegen die Polhöhenwiege von Wlliams Optics ausgetauscht, da diese wesentlich stabiler ist. Auch für meine zweite Montierung (eher nur für zu Hause und Umgebung), einen Skywatcher EQ6-Pro habe ich mir vor zwei Wochen einen elektronischen Polsucher gekauft, Ein Hauptgrund dafür war das unangenehme Bücken, um durch den eingebauten Polsucher schauen zu können. Alles funktioniert da noch nicht so wie gewünscht, denn die Goto Funktion erfordert noch einiges an Übung.
    Viele Grüße und Clear Skies
    Gerhard

    Antworten
  4. Peter sagte:

    Hallo Katja, ich stelle gerade fest, ich schaue viel zu wenig auf Deine Seiten. Sowas wie den iPolar hat mir noch gefehlt. Habe ich doch Probleme mit dem Einnorden. Extra einen Winkelsucher gekauft, doch der macht das Bild leider auch dunkler, so das ich den Polaris schätzen muss. Mit 65 ist nichts mehr so wie früher.
    Jetzt muss ich mir noch einen Halter drucken und dann kann ich wieder Astrofotos machen. Vielen dank noch mal das Du Deine Erfahrung mit uns teilst.
    Gruß
    Peter

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