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Fazit meiner Polarlichtreise 2022

Nun bin ich schon seit 2 Monaten wieder in Deutschland, und mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Das versprochene Fazit möchte ich Dir aber natürlich nicht vorenthalten – habe mich dieses Mal aber wieder für die Blogform entschieden. So kannst Du schnell und gezielt die Infos bekommen, die Dich interessieren. Also, viel Spaß beim Lesen…

Dafür habe ich diese Reise gemacht… faszinierendes Polarlicht (in diesem Fall bei -27°C in Norwegen)!

Zunächst mal: DANKE!

Bevor ich zu meinem Fazit komme, möchte ich DANKE sagen. Danke an alle, die meine Videos geschaut und kommentiert haben, die ich unterwegs getroffen habe, die mir bei meinem Dieselheizungsausfall so toll geholfen haben und natürlich alle, die meine Reise mit einem Beitrag zur Dieselkasse unterstützt haben!! Das hat mich wirklich, wirklich überwältigt!

Danke von ganzem Herzen an alle, die meine Reise unterstützt und begleitet haben!

Videos meiner Polarlichtreise 2022

Für alle, die meine Reise nicht verfolgt haben, vorab nochmal der Hinweis, dass ich diese in insgesamt 19 Videos festgehalten habe, die es bei Facebook und Instagram zu sehen gab. Eine Zusammenfassung der einzelnen Themen der jeweiligen Videos sowie natürlich die Links zu den Filmen gibt es hier im Blog. Darin gibt es nicht nur viele Fotos und Echtzeitvideos der Polarlichter zu sehen, sondern auch viele Tipps und Einblicke in mein Vanlife mit dem Ford Nugget im Winter in Nordskandinavien. Ein einschneidendes Erlebnis auf der Tour war sicher der Ausfall meiner Standheizung kurz vorm Nordkapp. In den Videos 9 – 12 dokumentiere ich diese Zeit, habe aber auch zwei Blogartikel (Teil 1 und Teil 2) dazu geschrieben, da die ganze Geschichte wirklich unglaublich war!

Mein Fazit

Um Dich nicht mit einem langen und unübersichtlichen Text zu langweilen, habe ich mein Fazit versucht logisch zu gliedern. In der folgenden Liste kannst Du einfach auf das „+“ vor jedem Thema klicken, was meine jeweilige Antwort aufklappt. Also, fangen wir mal an… zunächst mal mit den Daten und Fakten…

Reisezeitraum: 23.01. bis 26.03.2022 – also 61 Tage bzw. knapp 9 Wochen war ich unterwegs

Bereiste Länder: Schweden, Finnland, Norwegen

Gefahrene Kilometer (ab/bis Göteborg): ca. 6.800 km (+ 600 km in Deutschland)

Der genaue Dieselverbrauch fürs reine Fahren ist durch die Dieselheizung immer schwer zu berechnen. Der Bordcomputer zeigte meist ca. 8,5 l pro 100 km an. Rechnerisch habe ich allerdings 12,73 l / 100 km verbraucht, wobei hier das Heizen (24×7) bereits eingerechnet ist. Insgesamt habe ich ca. 865 Liter Diesel verbraucht, wovon bei einem angenommenen reinen Fahrverbrauch von 9 l / 100 km ca. 610 l aufs Fahren und entsprechend 255 l aufs Heizen entfielen. Pro Tag habe ich daher im Schnitt 4,2 l Diesel fürs Heizen gebraucht, wobei es eher 4,7 l waren, da ich 7 Tage lang mit ausgefallener Standheizung unterwegs war und diese den Schnitt natürlich etwas nach unten ziehen. Die Fahrten in Deutschland habe ich bei dieser Rechnung außen vor gelassen.

Die Dieselpreise variierten auf dieser Reise zwischen 1,74 € und 2,56 €, was aber zum Teil auch am Ende Februar begonnenen Ukraine-Krieg gelegen hat. Vor Kriegsbeginn war jedoch Schweden das mit Abstand teuerste Land hinsichtlich der Dieselpreise. Diese lagen in den ersten Wochen meiner Reise bei ca. 2,08 € und kletterten dann zum Ende hin auf 2,30 € bis fast 2,60 €. Norwegen und Finnland lagen vor Kriegsbeginn etwa gleichauf bei ca. 1,90 € bis 1,95 €. Insgesamt hat mich der Diesel auf der gesamten Reise (nur Tanken in Skandinavien eingerechnet) im Schnitt 2,09 € gekostet, was traurigerweise ja schon fast dem heutigen deutschen Durchschnitt entspricht. Die gleiche Reise zur heutigen Zeit wäre sicherlich um einiges teurer!

Ich bin zwar auch mal mehrere Tage an einem Ort geblieben, habe durchschnittlich jedoch 125 km pro Tag in Skandinavien zurückgelegt, wenn ich meine 7 Tage in Alta, die ich dort mit ausgefallener Standheizung festsaß, mal außen vor lasse. Da das Fahren im skandinavischen Winter natürlich nicht so schnell geht wie in Deutschland, sind hier locker 2-3 Stunden reine Fahrzeit pro Tag angefallen. Genau gestoppt habe ich die reine Fahrzeit allerdings nicht.

Meine reine Tour in Skandinavien hat mich allein fürs Fahren und Heizen knapp 1.800 € gekostet (knapp 2.000 € wenn ich die Fahrten in Deutschland noch mit hinzunehme). Bei den genannten 125 km Fahrstrecke pro Tag kostete mich das Fahren knapp 24 € pro Tag. Die angesprochenen 4,7 Liter Dieselverbrauch für die Heizung pro Tag kosteten mich durchschnittlich knapp 10 € täglich. Zum Vergleich: eine 11 kg Gasflaschenfüllung hat während meiner Reise glaube ich ca. 35 € gekostet. Ob man mit einer vollen 11 kg Gasflasche bei teilweise mehr als -20°C Außentemperatur 3,5 Tage Heizen kann, hängt vom Wohnmobil ab. Mit einem normal isolierten Kastenwagen ist dies nach meiner Erfahrung nicht möglich, daher kommt man mit einer Dieselheizung aus meiner Sicht immer noch günstiger weg – vom Komfort, sich nicht ständig um Gasnachschub kümmern zu müssen, mal ganz abgesehen. Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich pro Tag 33,20 € Kosten fürs Fahren und Heizen hatte, was auch gleichzeitig der größte Posten der Reise war. Bei all diesen Rechnungen habe ich meine 7 Tage in Alta mal außen vor gelassen, da ich hier weder gefahren bin noch geheizt habe.

Wie schon auf meiner Polarlichtreise 2019 habe ich auch 2022 überwiegend freigestanden. Park4Night war hier eine sehr große Hilfe. Auf Camping- oder Stellplätze bin ich nur gefahren, wenn es in der Gegend keine wirkliche Alternative gab oder ich dort vor Ort eine spezielle Aktivität geplant hatte. Insgesamt war ich in jedem Land 1x eine Nacht auf einem Camping- oder Stellplatz. Durchschnittlich haben diese meist zwischen 20 und 23 € pro Nacht gekostet, was durchaus fair ist. Hinzu kommen noch zwei Parkplätze, bei denen eine Gebühr zu entrichten war. Insgesamt haben mich diese 6 Übernachtungen knapp 80 € gekostet in den 9 Wochen – also nicht mal 1,50 € pro Tag. Was auch hier außen vor ist, ist mein Zwangsaufenthalt in Alta, wo ich insgesamt 8 Nächte mit der kaputten Standheizung auf einem Campingplatz verbracht habe. Hier habe ich insgesamt 165 € inkl. Strom gezahlt. Aber selbst wenn ich diese Woche noch in die Gesamtrechnung einbeziehe, sind es gerade einmal 4 € pro Tag, die ich für Übernachtungen ausgegeben habe. Im Vergleich zu einer solch langen Reise mit Hotelübernachtungen o.ä. spart man hier schon über 4.000 €, wenn man von Übernachtungskosten von durchschnittlich 70 € pro Tag ausgeht!

Wenn ich allein unterwegs bin, koche ich sehr gern selbst, statt irgendwo essen zu gehen. So war es auch auf dieser Reise. Nicht-selbst-Gekochtes kann ich tatsächlich an einer Hand abzählen: Ich habe mir 2x Sushi aus dem Supermarkt geholt, habe 1x an einem Tankstellenimbiss gegessen und war 1x im Restaurant essen, wobei ich hier eingeladen wurde. Aber auch im Supermarkt ist es natürlich nicht ganz günstig – und ich habe hier auch nicht auf den letzten Cent geachtet. Isst man jedoch viel Fisch (statt Fleisch) und kauft keine Fertiggerichte (die kosten teilweise > 10 € pro Gericht!), dann sind die Kosten noch überschaubar. Insgesamt habe ich für die Verpflegung knapp 700 € auf der Reise ausgegeben, also ca. 11,50 € pro Tag. Bei mir ist das sehr vergleichbar mit den Verpflegungskosten in Deutschland – und kann daher theoretisch aus den Reisekosten rausgerechnet werden (da man ja zu Hause auch essen muss).

Hätte ich nicht die Gelegenheit gehabt, selbst zu kochen, dann wäre es natürlich wesentlich teurer geworden. Rechnet man 30 € pro Essengehen in Skandinavien (und dann hat man erst 1x am Tag was gegessen!), dann kommt man hier schon auf mehr als 1.800 €.

Neben den angesprochenen Kosten fürs Fahren, Heizen, Essen und die Übernachtungen (insgesamt ca. 46 € pro Tag) müssen noch die Fähre (445 € in meinem Fall für die Hin- und Rückfahrt von Kiel nach Göteborg) und die Maut (bei mir nur ca. 8 € insgesamt) eingerechnet werden. In meinem Fall kamen dann noch 118 € Kosten fürs Reifenwechseln auf und von den Spikes (die ich schon von der letzten Reise hatte) und das Einlagern der Winterreifen, sowie 145 € für 2 Monate unlimited Datenvolumen hinzu. 55 € habe ich außerdem für einen Flat-Kaffeebecher und ein paar Ansichtskarten ausgegeben. So hatte ich insgesamt 2.750 € geplante Ausgaben in diesen 9 Wochen. Durch meinen Heizungsausfall kamen leider nochmal 1.650 € an ungeplanten Kosten hinzu, was dann doch ein ordentliches Loch in die Reisekasse gerissen hat. Aber mit sowas muss man leider immer rechnen. Möchte man also alles auf die Gesamtkosten pro Tag herunterbrechen, so waren das ca. 51 € ohne den Heizungsausfall und 72 € mit diesem unglücklichen Umstand.

Ich könnte mir keine annähernd so kosteneffiziente (lange) Polarlichtreise vorstellen. Selbst eine kurze Reise von 2 Wochen mit Flug, Hotel und Mietwagen liegt erfahrungsgemäß schon bei knapp 3.000 €. Neun Wochen auf diese Weise unterwegs zu sein, wäre schon fast unbezahlbar!

Ok, mit Zelt und Fahrrad wäre man tatsächlich noch günstiger unterwegs als mit dem Wohnmobil. Aber das machen – im Winter – glaub ich wirklich nur die ganz Harten!

 

So, nach all den Zahlen interessiert dich aber vermutlich auch, wie es sonst so auf meiner Reise war. Daher hier nach den harten Fakten die etwas „weicheren“ Themen und Erfahrungen meiner Reise:

Insgesamt hatte ich denke ich noch recht viel Glück mit dem Wetter, wenngleich es ein paar Schlechtwetterphasen mit mehreren Tagen Regen gab. Ich habe jetzt keine Statistik geführt, aber gefühlt war es 2022 im Winter etwas schlechter als 2019 im Herbst. Kälte und Schnee hatte ich auf beiden Reisen reichlich – jeweils bis -28°C. Zum Ende meiner diesjährigen Tour wurde es allerdings ungewöhnlich warm, so dass es ordentlich getaut hat. Aber ich denke, auf die verschiedensten Wetterbedingungen muss man sich bei solch einer Reise sowieso IMMER einstellen. So waren bei mir auch Sturm und Eisregen dabei, die das Weiterfahren verhinderten. Es macht daher definitiv Sinn, sich die Wettervorhersage regelmäßig anzuschauen und auf Wetterwarnungen zu achten! Ich habe hierzu primär www.yr.no genutzt. Mehr zu meinen genutzten Wettervorhersagen findest du in Video Nr. 8.

Ob man nun unbedingt Spikereifen benötigt, oder es auch gute Winterreifen und Schneeketten tun, hängt sehr vom Fahrzeug und dem persönlichen Empfinden ab. Ich selbst habe eigentlich keinen Vergleich, da ich auf meinen Polarlichtjagden mit dem Nugget (und auch mit Leihwagen) immer mit Spikes gefahren bin. Da der Nugget aber auch kein wirkliches Traktionswunder ist, fahre ich mit Spikes auch mit einem wesentlich sichereren Gefühl als mit Winterreifen. Ich habe aber zahlreiche Campingbusse und Kastenwagen getroffen, die mit normalen Winterreifen unterwegs waren und auch gut klar gekommen sind. Meine Spikes hatte ich damals als Kompletträder (mit Stahlfelgen und Reifendruckkontrollsensoren, wie sie der Nugget braucht) für ca. 1.400 € gekauft. Sie haben nun schon 2 neunwöchige Polarlichtreisen hinter sich und werden wie es aussieht noch mind. eine weitere vertragen. Von daher hat sich die Anschaffung für mich schon gelohnt. Gekauft (und dieses Mal wieder gewechselt) habe ich die Spikes hier in der Nähe von Göteborg:

NDF Däck & Fälg
96-98, Göteborgsvägen
431 37 Mölndal, Schweden
https://ndf.se/

Das eigentliche Ziel meiner Reise waren ja die Polarlichter. Und diese habe ich auch dieses Mal wieder reichlich und wunderschön finden können. In meinen 9 Wochen habe ich in 1/3 der Nächte Polarlicht sehen und fotografieren können. Hierbei muss man aber fairerweise sagen, dass ich ja erst einmal in die Region fahren musste, wo es typischerweise Polarlicht gibt. Rechnet man also die 52 Tage in der Polarlichtregion und die ca. 20 Nächte, in denen ich welches sehen konnte, dann sind das schon knapp 40%. Richtig gutes Polarlicht habe ich in 14 von 52 Nächten gehabt, also in knapp 27% der Nächte. Hierzu muss man allerdings auch sagen, dass das Polarlicht nicht die ganze Nacht zu sehen war, sondern teilweise nur für wenige Minuten pro Nacht. Und diese muss man natürlich auch erstmal erwischen. Eine Polarlichtjagd ist somit nicht ganz so einfach und entspannt, wie es manchmal scheint, insbesondere, wenn man auf eigene Faust unterwegs ist und keinen automatischen Polarlichtalarm vom Hotel oder Schiff bekommt. Hier alle Tipps zur Polarlichtjagd und -fotografie aufzuführen, würde sicher zu weit führen. Du findest jedoch eine Menge Informationen und Impressionen in den Videos der Reise, in diversen Blogartikeln hier auf der Seite, und nicht zuletzt in meinem Buch oder in meinen Workshops zur Nacht- und Astrofotografie. Auch mein Vortrag für die Sternwarte München auf Youtube aus 2020 liefert einige Informationen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ich Dich mit dieser Reise ein wenig inspirieren konnte!

Ich war zwar noch nie im Sommer in Nordskandinavien, halte es im Winter dort aber noch immer für sehr entspannt, was andere Touristen / Camper angeht. Ich habe eigentlich nie einen Schlafplatz angefahren, den ich wegen Überfüllung wieder verlassen musste. Im Gegenteil, häufig stand ich sogar ganz allein auf den Plätzen. Daher kann ich zu dieser Jahreszeit auch die Nutzung der App „Park4Night“ durchaus empfehlen, da hier insbesondere in aktuellen Kommentaren Informationen zum Zustand (Schneeräumung) einzelner Übernachtungsplätze zu finden waren. Da aber natürlich viele Camper diese App nutzen, trifft man auch zwangsläufig andere Reisende, was jedoch meist eine willkommene Abwechslung für mich als Alleinreisende war. „Nachteil“ solcher spontanen Treffen war nur, dass hierfür durchaus viel Zeit „draufging“. So ein netter Abend bei gemeinsamem Essen und Plauschen über Gott und die Welt ist zwar wirklich klasse, brachte mich aber auch irgendwann in die Situation, dass mir die Zeit etwas ausging. Da merkt man deutlich den Unterschied zwischen einem Urlaub und einer Reise, auf der man arbeiten muss. Ich habe alle (geplanten und ungeplanten) Treffen jedenfalls sehr genossen, hab am Ende aber ein wenig die „Reißleine“ ziehen müssen. Aber dazu später mehr.

Dass Skandinavien grundsätzlich kein günstiges Pflaster ist, ist denke ich gemeinhin bekannt. Mich hat es persönlich überrascht, dass Norwegen vergleichsweise günstig war – sei es beim Tanken, beim Einkaufen im Biltema oder beim Thema Werkstatt. Je nachdem, in welchem Supermarkt man eingekauft hat, waren auch die (meisten) Lebensmittel noch erträglich. Fisch beispielsweise war natürlich sehr günstig, was ich auch ordentlich ausgenutzt habe. Konkrete Preisevergleiche fallen mir an dieser Stelle schwer, da ich keine so akribische Statistik geführt habe. Schweden war jedoch gefühlt teurer geworden als 2019 – aber auch das ist nur ein Bauchgefühl.

Neben den Preisen möchte ich aber auch auf andere Aspekte im Vergleich der Länder eingehen. Dazu musst Du allerdings wissen, dass ich von meinen 61 Tagen 10 Tage in Finnland, 20 Tage in Schweden und 31 Tage in Norwegen verbracht habe. Diese Verteilung spiegelt auch ein wenig meine Begeisterung der einzelnen Länder wieder. Norwegen gefiel mir landschaftlich definitiv am besten, da es einfach durch Meer und Berge sehr abwechslungsreich ist. Schweden und Finnland hingegeben haben zwar auch Küsten, die jedoch wesentlich unspektakulärer sind. Ansonsten gibt es dort halt sehr viel Wald und Seen, von denen man im Winter aber natürlich nicht viel hat. Es gab daher Tage, da hat mich das ewige Fahren durch relativ ebene Waldlandschaften doch ein wenig „genervt“, weshalb ich auch zukünftig vermutlich den Großteil einer Skandinavien-Winterreise in Norwegen verbringen werde. Nur das Wetter war tatsächlich dieses Mal in Norwegen am schlechtesten. Da half am Ende nur noch die Flucht nach Schweden.

Ich wusste bereits, dass es insbesondere in Norwegen schwierig werden würde mit dem mobilen Internet bzw. Datenvolumen. Die Inklusivvolumen meiner Verträge aus Deutschland waren zwar nicht übermäßig klein (insgesamt knapp 150 GB pro Monat), aber ich ahnte schon, dass dies für meine Zwecke nicht ausreichen würde. Ich habe daher im Vorfeld viel recherchiert und bin auf den O2 my Prepaid Max Tarif gestoßen, der für 70 € ganze 999 GB Datenvolumen in 28 Tagen bietet, die auch komplett im Ausland genutzt werden können. Dies habe ich auf der Reise 2x genutzt und musste mir somit keine Sorgen ums Datenvolumen machen. Dies hat bis auf einen Ausfall von O2 Prepaid von ein paar Stunden an einem Tag perfekt geklappt. Somit musste ich mir keine Gedanken um lokale SIM-Karten machen, wie ich es 2019 hatte. Auch Videokonferenzen oder Podcastaufzeichnungen per Internet waren von unterwegs kein Problem. Den Platz wechseln, weil ich keinen Empfang hatte, musste ich nie.

Nachdem ich 2021 ein recht umfangreiches Elektro-Upgrade (den ausführlichen Blog dazu gibt es hier) an meinem Nugget machen ließ, war der Plan, komplett unabhängig vom Landstrom im Winter unterwegs zu sein. Dies klappte trotz intensiver Laptop-Nutzung auch wirklich – mit Ausnahme der 7 Tage, an denen meine Heizung ausgefallen war und ich zwangsweise mit Landstrom und Heizlüftern heizen musste. Die restliche Zeit nutzte ich die Energie aus meiner 200 Ah LiFePO4 Batterie, die ich beim Fahren über einen 90A Ladebooster wieder effizient laden konnte. Bei längerem Stehen an einem Platz (> 2 Tage) musste ich zwischendurch mal für eine Stunde den Motor laufen lassen, was aber auch kein Problem war. Nahezu alles in meinem Nugget läuft dabei über 12V, inklusive der komplette mobile Arbeitsplatz. Für wenige Zwecke hatte ich noch eine Powerstation mit 230V-Anschlüssen bis zu 300 W. Diese konnte ich ebenfalls beim Fahren, in diesem Fall über einen 12V Wechselrichter, wieder aufladen. Mehr zum Thema Powerstations und meinen Gedanken und Anwendungsfällen dazu findest Du in diesem Blogartikel.

Neben Strom war natürlich auch das Thema Wasser, Abwasser und Toilette wichtig für die Autarkie. Wasser und Abwasser habe ich ja jeweils gut 40 Liter im Nugget – beide Tanks sind dabei innenliegend unter der Küche verbaut. Hier ist mir auch nichts eingefroren, bis auf einmal nach einer sehr kalten Nacht der Grauwasserablass am Ende des dünnen Rohrs. Daher habe ich das Grauwasser tatsächlich bei den sehr kalten Temperaturen offen lassen müssen, habe aber natürlich keine Chemie genutzt. Gereicht haben (bzw. hätten) die 40 Liter bei mir ca. 5-7 Tage, wobei ich bei Gelegenheit aber immer mal einen 12-Liter-Kanister Wasser nachgefüllt habe und somit selten weniger als 50% Wasser im Frischwassertank waren. Auch hier kann Park4Night ganz hilfreich sein, um Wasserstellen zu finden, die auch im Winter noch genutzt werden können.

Sehr unkompliziert war auch die Trockentrenntoilette. Hier nutze ich ja die BioToi, was ich in diesem Blogartikel und diesem Erfahrungsbericht ausführlich beschrieben habe. Den 10-Liter-Urintank musste ich etwa alle 4 Tage entleeren, was ich in normalen Toiletten oder Entsorgungsstellen machen konnte, die es praktisch überall gab. Um den Feststoffbehälter habe ich mich ca. alle 3 Wochen gekümmert, da die Trocknung durch den Lüfter scheinbar im Winter (zumindest im kalten Toilettenschrank des Nuggets) nicht ganz so effizient funktioniert. Im Kastenwagen von Kai (von TravelCampingLiving – sein Fazit zur BioToi findest du hier) hielt der Feststoffbehälter aber auch durchaus mal 8 Wochen durch. Die Entsorgung des Feststofftanks in einem Müllsack ist jedenfalls sehr einfach in jeder Mülltonne möglich.

Die Pandemie hatte mich ja 2021 von einer Polarlichtreise abgehalten. Zwar war/ist sie auch 2022 noch nicht wirklich vorbei, aber das Reisen war wieder wesentlich einfacher. Die Ein- und Ausreise in die verschiedenen Länder war überhaupt kein Problem. Zu Beginn wurden noch die Impfzertifikate geprüft, später schien es gar kein Corona mehr zu geben in Skandinavien. Finnland war noch das Land, wo am häufigsten eine Maske getragen wurde.

Insgesamt verlief meine Reise glücklicherweise Corona-frei, wobei ein Erlebnis gleich zu Beginn mir schon ein wenig Sorgen machte. Beim Reifenwechseln war nämlich das komplette Werkstatt-Team mit Covid19 infiziert, sie waren aber trotzdem größtenteils am Arbeiten (bei uns undenkbar!). Der Reifenwechsel draußen im Freien mit Maske hat aber zum Glück eine Infektion bei mir verhindert, so dass ich die Zeit mit gefühlt viel weniger Corona-Sorgen als in Deutschland genießen konnte.

Wie ich schon 2019 begeistert festgestellt habe, ist der Nugget wirklich ein tolles Winterreisemobil! Die Heizung hält auch bei knapp -30°C noch vollkommen warm, wenn sie denn nicht gerade ausfällt. Dies hatte aber eine andere Ursache – sie war schlichtweg schon zu alt (mir war diese sehr begrenzte Lebensdauer leider vorher nicht bewusst). Und auch sonst ist mir nichts eingefroren, da alle Tanks und Leitungen im Fahrzeug verlaufen. Ich konnte alles im Fahrzeug ohne Einschränkungen nutzen und hab mich sehr wohl gefühlt. Ein paar Dinge sollte man in der Vorbereitung einer solchen Reise aber trotzdem beachten. Ein paar Tipps gegen Kälte im Nugget habe ich beispielsweise im Video Nr. 6 gezeigt. Nur das (Butan-)Gas wurde irgendwann etwas grenzwertig kalt, so dass der Herd eine Zeitlang nicht mehr mit voller Power lief. Aber auch das hat sich gelegt, als ich eine neue volle Flasche verwendet habe.

Nach dem Austausch meiner Heizung hatte ich noch einmal kleine Probleme, dass die Heizung keine richtige Wärme mehr erzeugt hat. Ohne es 100%ig zu wissen, lag dies (auch nach Meinung eines Experten bei Eberspächer) daran, dass der Diesel bei knapp -30°C in den dünnen Leitungen unter dem Fahrzeug geflockt hat und somit den Heizungsbetrieb beeinträchtigt hat. Ich kann mir auch vorstellen, woher dies kam. Man tankt in Skandinavien zwar immer Winterdiesel, der diese Temperaturen locker verträgt, allerdings hatte ich (dummerweise) in Kiel nochmal vollgetankt und in Skandinavien dann immer rechtzeitig nachgetankt. Dadurch blieb vermutlich immer noch ein Rest des deutschen Diesels im Tank, der die Winterfestigkeit des skandinavischen Diesels etwas eingeschränkt hat. Da das Problem ohne mein Zutun nach kurzer Zeit im „Warmen“ (> 0 Grad) wieder von selbst verschwunden ist, ist es recht wahrscheinlich, dass dies die Ursache war. Ergo sollte man sicherheitshalber eher mit nahezu leerem Tank in Skandinavien anreisen, auch wenn dann die erste Tankfüllung etwas teurer wird.

Mehr zum Thema „Nugget im Winter“ findest du hier auf meiner Vanlife-Seite (unten unter Vanlife-Stories).

Nun war meine Reise ja wie gesagt kein Urlaub. Nachdem ich mich zum 1.1.2022 als Fotograf, Autor und Trainer selbstständig gemacht habe (mehr dazu in diesem Blogbeitrag), hatte ich auch unterwegs einiges zu tun. Und auch wenn ich etwas ähnliches 2019 schon einmal gemacht habe – damals allerdings als Sabbatical mit Fokus auf der Astrofotografie als Nebengewerbe – habe ich dieses Thema etwas unterschätzt. 24 Stunden pro Tag klingen zwar erstmal viel, wenn man aber die 2-3 Stunden Fahrzeit pro Tag, Planung der nächsten Ziele anhand des Wetters, regelmäßiges Einkaufen und Ent-/Versorgen, Treffen mit anderen und natürlich das Warten aufs Polarlicht, Fotografieren, Fotosbearbeiten, Schlafen und Essen noch abzieht, bleibt gar nicht mehr soo viel Zeit übrig. Hinzu kamen noch regelmäßige Posts in Social Media, das Drehen und Schneiden der Videos und das Beantworten von Kommentaren, Nachrichten und Emails, was definitiv mehr Zeit in Anspruch nahm als gedacht. Viel Zeit am Stück zum Schreiben oder Vorbereiten von Workshops – was ich mir eigentlich primär auf der Reise vorgenommen hatte – blieb da kaum an vielen Tagen. Das sollte man auf jeden Fall berücksichtigen, wenn man das Reisen und Arbeiten verbinden möchte, und nebenbei noch andere aktiv an der Reise teilhaben lassen möchte – so viel Spaß es auch macht.

Irgendwann hab ich dann auch einen, wie soll ich sagen, „Lagerkoller“ der etwas anderen Art bekommen. Ich wurde regelrecht unruhig und zunehmend unentspannter, weil ich nicht das geschafft habe, was ich mir a) vorgenommen hatte und b) getan werden musste, z.B. für die kurz nach meiner Rückkehr anstehenden Workshops. Ich habe daher kurzerhand alle geplanten Treffen in den letzten zwei Wochen abgesagt und habe mich neben dem Zurückfahren nur noch aufs Arbeiten konzentriert. Das tat dann auch wirklich gut und war denke ich die richtige Entscheidung! Von daher an dieser Stelle sorry an alle, die ich eigentlich noch treffen/besuchen wollte auf meiner Reise. Es war definitiv nicht böse gemeint, musste aber dringend sein!

Zusammengefasst kann ich für mich sagen, dass es einerseits extrem gut klappt mit dem Arbeiten unterwegs im Camper (mehr zu meinem mobilen Arbeitsplatz siehst Du in Video Nr. 14 sowie meinem Blog zum Business Camping). Andererseits hätte ich mir im Nachhinein betrachtet weniger vornehmen sollen, um nicht allzu sehr in Stress zu verfallen. Auch so viele Treffen und Besuche würde ich beim nächsten Mal nicht mehr einplanen, auch wenn das wie gesagt wundervolle Erfahrungen mit tollen Menschen waren!

Die aufgestaute Arbeit führte dann aber schlussendlich auch dazu, dass es nach der Reise etwas still wurde bei mir. Es war einfach viel zu tun, gab seitdem drei Workshops und auch die nächste Reise steht bereits kurz bevor und musste vorbereitet werden. Diese wird ähnlich lang (8-9 Wochen voraussichtlich), aber hoffentlich weniger stressig. Du wirst auf jeden Fall von mir hören, sei es hier im Blog oder auf Facebook oder Instagram.

Das Filmen und Videoschneiden war für mich ja quasi völliges Neuland. Es war für mich ein spannendes Experiment, was durchaus auch viele Follower verfolgt haben (Danke dafür!!).

Nun war ich ja schon öfter mit Youtubern wie Kai & Co. unterwegs und weiß, wie „stressig“ so ein Alltag sein kann. Jeder spannende Moment möchte gefilmt werden, verschiedene Kameras wollen bedient werden, das Ganze soll dann zu einem sehenswerten Film zusammengeschnitten werden, und schließlich wollen auch Kommentare und Nachrichten vernünftig beantwortet werden… all das ist richtig viel Arbeit – oder besser gesagt ein Fulltime-Job, wenn man es richtig ernst meint. Ich habe in diese Welt ja nur ansatzweise hineingeschnuppert – habe nicht immer alles gefilmt und die Videos vergleichsweise einfach auf dem iPad zusammengeschnitten. Nichtsdestotrotz gingen hierfür locker 2 Stunden im Schnitt pro Tag drauf, auch wenn man das einem 20-Minuten-Video alle paar Tage nicht unbedingt ansieht.

Ich möchte hier auch gar nicht jammern – im Gegenteil, es hat mir ja Spaß gemacht! Aber ich habe auch gemerkt und muss mir eingestehen, dass für einen Youtube-Kanal „nebenbei“ aktuell keine Zeit bleibt bei mir. Wenn man damit wirklich Geld verdienen möchte (und das muss ich als selbstständige Fotografin ja leider irgendwo tun), reicht hier kein „nebenbei“. Da muss jede Woche neuer, hochwertiger Content erzeugt werden.

Daher sehe ich meine Videoreihe der Skandinavien-Reise als sehr spannendes Experiment, welches ich auch nicht missen möchte. Aber ich muss mich leider auf die Dinge konzentrieren, die mir Spaß machen UND mir das Fortführen der Selbstständigkeit ermöglichen. Und das sind im Moment das Fotografieren, Schreiben und die Workshops. Ich hoffe, das ist nachvollziehbar für Dich. Natürlich interessiert mich Deine Meinung zu meinem kleinen Experiment aber nichtsdestotrotz sehr. An den Klickzahlen der Videos auf Instagram konnte ich sehen, dass das Interesse scheinbar nach ca. der Hälfte etwas abgenommen hat, was aber vermutlich auch normal ist. Aber schreib mir gern mal in die Kommentare, wie Du die Videos empfunden hast, was Du dir anders gewünscht hättest (außer der Veröffentlichung auf Youtube) und ob Du auch zukünftig solche Videoreisen verfolgen würdest.

 

Soweit mal zum Fazit meiner Polarlichtreise. Es war wieder mal eine geniale Tour, auch wenn der Zauber der ersten Polarlichtjagd mit dem eigenen Camper nicht mehr in dem Maße da war wie noch 2019. Trotzdem machen mich solche Touren süchtig… Die nächste Reise in den hohen Norden ist daher bereits in Planung, Du kannst also gespannt sein! Und wer weiß, vielleicht kannst Du mich ja beim nächsten Mal nicht nur virtuell begleiten…

Solltest Du weitere Fragen haben oder etwas in meinem Fazitbericht vermissen, lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

15 Kommentare
    • Katja Seidel sagte:

      Na, das freut mich doch 🙂 Ich werde gern weiter über meine Erfahrungen und Reisen mit dem Nugget berichten! Viel Spaß mit eurem Goldstück und LG nach Österreich! Katja

      Antworten
    • Katja Seidel sagte:

      Eigentlich bin ich auch eine ziemliche Frostbeule 😉 Aber irgendwie ist die Kälte da oben weniger schlimm als gedacht – woran das Polarlicht sicher nicht ganz unschuldig ist!

      Antworten
  1. Matthias sagte:

    Tolles Fazit Deiner wunderbaren Reise, danke vielmal! Es muss nicht immer ein Video sein….
    Auch ich habe Deine bewegten Bilder auf Instagram regelmässig angeschaut. Dazu erst mal ein grosses Lob für die gelungenen Aufnahmen und die dazu gesprochenen Kommentare. Es muss nicht immer alles perfekt sein, aber für das erste Mal wirklich toll gemacht!
    Ich könnte das jedenfalls nicht, in die Kamera so problemlos zu sprechen…
    Und ja – es macht sehr viel Arbeit, besonders wenn man es perfekt und professionell machen will, so wie Kai. Auch er erwähnt in seinen (wirklich tollen) Videos immer wieder mal, wie aufwendig dies ist!

    LG aus der Schweiz, Matthias

    Seit 2020 fahre ich auch einen Nugget (mit AD), bin bis jetzt aber „nur“ in den Schweizer Bergen unterwegs gewesen. Skandinavien ist auch noch ein weiteres Ziel in der nächsten Zeit, die nordischen Länder haben es mir auch „angetan“.
    Bin gespannt, wo es bei Deiner nächsten Reise hingehen wird…

    Antworten
    • Katja Seidel sagte:

      Ganz lieben Dank für Dein Feedback Matthias! Das freut mich sehr.
      Cool, dass Du auch einen Nugget fährst. Schweizer Berge sind ja auch wunderschön – vermutlich wird mich meine aktuelle Reise auch (u.a.) in die Schweiz führen, mal schauen. Man ist ja dank des Campers zum Glück sehr flexibel 🙂

      Antworten
  2. STEPHAN CARSTEN HAMMELBERG sagte:

    Danke für die kompetente Berichterstattung,Katja! Ich muss den Teil der Wiederherstellung
    der Heizung noch einmal suchen – tolle Sache! Herzliche Grüsse aus dem heissen Alicante !

    Antworten
  3. Tamim aka byta sagte:

    Liebe Katja

    Ja, schon zwei Monate sind seit der Rückkehr vergangen. Deine Aufstellung ist toll, muss ich auch noch auf die eine oder andere Weise machen. Aber vor allem sollte ich mal mit dem bearbeiten der Bilder vorwärts machen. Bei mir waren es ja ein bisschen weniger Wochen, dafür ein wenig mehr Kilometer.
    Es hat mich jedenfalls total gefreut dass wir uns treffen konnten und ich fühle mich sehr geehrt, dass ich in einem deiner Videos vorkommen darf.
    Wie du schon schreibst, die erste Reise bei diesen Bedingungen und vor allem die ersten Polarlichter wird man nicht vergessen und werden schwer zu toppen sein. Und so fest ich Überwindung brauche mich der doch nicht immer angenehmen Kälte auszusetzen, so süchtig macht eine solche Reise. Ich lass dich wissen wenn ich meinen Beitrag endlich verfasst und ebenfalls die Kostenrechnung fertiggestellt habe.
    Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz und wer weiss, vielleicht mal in den schweizer Alpen?
    Tamim

    Antworten
    • Katja Seidel sagte:

      Lieber Tamim,
      ja, Bilder aufnehmen ist immer die eine Sache, sie bearbeiten eine andere 😉 Ich bin immer ganz froh, dass ich den Großteil schon unterwegs mache… Mich hat es auch sehr gefreut, dass wir uns kennengelernt haben! Bin schon gespannt auf dein Fazit!
      Und ja, Schweizer Alpen kann durchaus sein… eventuell führt mich meine aktuelle Reise sogar dahin. Aber ich hab gelernt, besser keine allzu festen Pläne und Verabredungen zu machen 😀
      LG, Katja

      Antworten
  4. Astrid Tewes sagte:

    Hallo Katja,
    mit begeisterung habe ich auch hier deinen Blog gelesen.Es ist einfach so toll,was mit einem Nugget so möglich ist .Ich glaube du machst vielen Mut .Und eine bessere Werbung für dieses tolle Auto gibt es wohl kaum .Ich weiß ja wovon ich rede.Sitze gerade in meinem Nugget und schreibe diese Nachricht .Deine Entscheidung mit YouTube kann ich voll nachvollziehen ,ich habe ja nur meinen kleinen Kanal -Gedanken und Gespräche aus dem Camper ,aber auch der verlangt Zeit von mir -was ich natürlich gerne mache .Alleine schon für mich und alle anderen die es evt gut finden ,was ich da mache.Ich fand es sehr toll, dich in Freiburg getroffen zuhaben ,hätte gegen ein weiteres Treffen natürlich nichts .( Grins) Ich wünsche dir mit deinem Nugget und auf deinen weitern Reisen alles Gute und immer viel Spaß . Ganz liebe Grüße Astrid

    Antworten
    • Katja Seidel sagte:

      Hallo Astrid,
      ja, auch wenn nicht immer alles 100%ig klappt, so ist der Nugget doch ein echtes Schätzchen. Aber wem sage ich das 😉 Ich fand es auch schön, dich und viele andere in Freiburg kennenzulernen. Bestimmt fährt man sich mal wieder über den Weg! Dir bis dahin auf jeden Fall auch noch viel Freude mit deinem Nugget und deinem Youtube-Kanal!
      Liebe Grüße, Katja

      Antworten
    • Katja Seidel sagte:

      Hallo Utz,
      Klasse, das freut mich sehr für euch! Wie lang habt ihr denn geplant? Vielleicht trifft man sich ja irgendwann mal „da oben“ mit den Vans…
      Lg und viel Spaß mit dem WoMo,
      Katja

      Antworten
  5. Joachim Hertrampf sagte:

    Hallo Katja,
    danke für den ausführlichen und (wie bei allem, was ich bei Dir bisher verfolgen konnte) perfekt strukturierten Blog! Ich habe mit professioneller Fotografie gar nichts am Hut, verfolge aber Dich und Deine Reisen mit Interesse, seit Du zum ersten Mal in einem Video von Kai „aufgetreten“ bist. Selbstverständlich habe ich auch alle Deine Videos gesehen – mir ist das Portal, in dem sie erscheinen, ziemlich egal, und ich kann sehr gut nachvollziehen, warum Du Dich gegen youtube entschieden hast. Über kommende Videos von Dir würde ich mich auf jeden Fall freuen, nicht zuletzt, weil ich auch ein großer Skandinavienfan bin. Ich war schon etliche Male dort oben – im Winter habe ich mich allerdings noch nicht getraut, und schon gar nicht im eigenen Kastenwagen. Da ich aber zu gerne auch einmal Nordlichter live sehen würde, muss ich mich irgendwann überwinden – und sei es per Hurtigruten…

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