Nachdem ich seit meiner Ankunft in Nordskandinavien bereits zweimal Glück mit dem Polarlicht hatte, sollte es in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober erneut einen klaren Himmel geben. Ob der Wetterbericht Recht hatte, es noch dazu Nordlichter zu sehen gab und was sonst noch alles in dieser Nacht passiert ist, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Die nächste Polarlichtnacht?

Das erste Mal seit langem würde ich meinen Geburtstag am Sonntag allein verbringen, weit weg von zu Hause! Aber eigentlich fand ich das gar nicht so schlimm – dafür war ich ja in einer traumhaften Umgebung und hatte mein geborgenes Teilzeitzuhause in Form meines Campers zudem immer dabei. Daher sah ich es positiv und freute mich auf die kommende Nacht, in der erneut ein wolkenloser Himmel und eine gewisse Polarlichtaktivität angesagt waren.

Tagsüber fuhr ich bei herrlichem Sonnenschein also frohen Mutes entlang der E10 in Richtung der Lofoten, um nach passenden Spots Ausschau zu halten. Solch ein Location-Scouting klappt bei Tageslicht leider nur bedingt, da man nicht immer abschätzen kann, wieviel künstliches Licht hier in der Nacht tatsächlich stören würde. Aber von mehreren Spots, die ich mir gespeichert hatte, würde schon was dabei sein.

Den Anfang sollte ein kleiner Fjord machen, bei dem es hoffentlich auch ein schönes Abendrot zu fotografieren geben würde.

Die Lichtstimmung am Abend war schonmal fantastisch!

Dank Bildstabilisator konnte ich die Bilder mit dem Teleobjektiv trotz einsetzender Dunkelheit aus der Hand aufnehmen.

Dies klappte schon mal und ich wartete voller Hoffnung auf die Dunkelheit, um die ersten Polarlichter zu fotografieren. Die kamen dann auch sehr schnell, allerdings nicht dort wo ich sie gern gehabt hätte. Da der Spot leider sehr eingeschränkt war was die fototauglichen Himmelsrichtungen anging, packte ich schnell alles zusammen und machte mich auf zum nächsten Spot, ca. 15 Minuten entfernt. Dort klappte es dann schon besser mit dem Zusammenspiel zwischen Spot und Polarlicht. Ein herrlicher grüner Bogen zog sich perfekt über einen zugefrorenen See neben einem Parkplatz und auch der Mond kroch langsam über den Horizont. Na bitte, geht doch!

Das Polarlicht steht perfekt über dem zugefrorenen See.

Eine folgenreiche Bekanntschaft

Als ich dann so meine Panoramen machte, sah ich plötzlich links im Bild eine helle Taschenlampe den Hügel hinabkommen. So ein Mist, die war ganz schön hell im Bild… also hieß es erstmal Warten. Nach einer Weile entpuppte sich die Taschenlampe als ein Hund mit seinem Herrchen, die langsam auf meinen Parkplatz zusteuerten. Der Hund war zwar etwas ungestüm, aber ganz süß. Und auch sein Herrchen war sehr nett – wir unterhielten uns eine Weile. Er erzählte mir, dass er eine Hütte oberhalb des Sees hatte und heute Abend mit seinen Freunden ein BBQ veranstalten würde. Diese Freunde hatten ebenfalls einen Hund und eine Hütte, allerdings am anderen Ufer des Sees. Sie trafen sich also auf dem Parkplatz und gingen nach einem kurzen Plausch mit mir gemeinsam zurück. Also nochmal warten bis die Lampen weg waren…

Zwischenzeitlich entschied ich mich dann ein paar Aufnahmen mit dem Nugget vor dem See und dem Polarlicht zu machen, inklusive einiger Selfie-Versuche mit mir am Dachfenster.

Auto-Selfies zum Zeitvertreib. Schaut ein bisschen aus wie Jesus… hm

Das klappte so halbgut, aber irgendwann konnte ich dann mit den Panoramaaufnahmen weitermachen. Das Polarlicht hielt sich tapfer und wurde sogar stärker und weitläufiger am Himmel. Da kam mir in den Sinn, doch statt des normalen Weitwinkels mal eine Fisheye-Linse zu nutzen, um den gesamten Himmel auf ein Bild zu bekommen. Ich wechselte also das Objektiv an der Kamera und startete einen kleinen Zeitraffer.

Kurzer Ausflug nach Schweden

Als dieser fertig war, gab es zwar immer noch Polarlicht, aber die Location gab nicht mehr so viel her. Da kam mir der spontane Gedanke, ich könnte doch nochmal zu meinem ersten Spot in der Nähe von Abisko in Schweden fahren – der war ja wirklich klasse und würde sich mit etwas mehr Polarlicht sicher gut machen, quasi als kleines Geburtstagsgeschenk! Mit gut einer Stunde Fahrzeit und knapp 80 km war das auch noch machbar. Der Plan war, dann auch wieder dort zu übernachten.

Spontan fuhr ich also wieder los Richtung Schweden. Die Fahrt ging auf einer nahezu autofreien E10 recht gut, obwohl es immer kälter wurde, je näher ich dem Ziel kam. Zwischenzeitlich zeigte mein Außenthermometer im Auto schon -15 Grad an! An einem weiteren Spot in Schweden, den ich mir vor ein paar Tagen bereits angeschaut hatte, wollte ich vorher noch anhalten und „schnell“ ein paar Fotos machen. Beim Zusammensuchen meines Kameraequipments lief es mir jedoch plötzlich heiß und kalt den Rücken runter… „Scheiße, scheiße, scheiße!! Wo ist mein Weitwinkelobjektiv?? Hatte ich es etwa auf dem Parkplatz am See liegen gelassen??“ Ich konnte nicht glauben, dass ich so blöd gewesen sein könnte und ging alles nochmal im Geiste durch. Und tatsächlich, ich hatte das Weitwinkel kurz neben der Kamera abgestellt, um das Fisheye stattdessen aufzusetzen. Dann hatte ich überlegt, dass es nicht so klug wäre, die Kamera (noch von meiner Auto-Selfie-Aktion) während des Zeitraffers mitten auf dem Parkplatz stehen zu lassen. Nachdem ich die Kamera also an den Rand des Parkplatzes gestellt hatte, war mir wohl entfallen, das Weitwinkel noch zu holen! Das durfte doch nicht wahr sein!! Als ich es aber nach intensiver Suche im Auto nicht finden konnte, wurde es traurige Gewissheit – ich hatte das 750-Euro-Objektiv (Tokina Firin) tatsächlich mitten auf dem Parkplatz in Norwegen stehengelassen. Ich Vollhorst! Sofort schossen mir die wildesten Vorstellungen durch den Kopf – ein Auto fährt im Dunkeln auf den Parkplatz und fährt volle Kanne über mein Schätzchen. Oder hatte ich es vielleicht sogar selbst beim Wegfahren überrollt ohne es zu merken?! Mir wurde ganz schlecht!

Tja, was tun? Es war schon kurz vor Mitternacht und der Himmel war nach wie vor klar. Fahre ich sofort zurück? Bleibe ich heute Nacht hier und fahre gleich morgen früh zurück? Nein, wenn es dann weg oder plattgefahren wäre, würde ich mich ewig fragen, ob ich es nicht noch heile wiederbekommen hätte wenn ich noch in der Nacht zurückgefahren wäre. Aber so ganz ohne ein Bild zwei Stunden umsonst durch die Gegend gefahren zu sein, das wollte ich auch nicht. Ich entschied daher kurzerhand, noch die restlichen 15 Minuten zum geplanten Spot zu fahren, dort (hoffentlich) schnell ein paar Polarlicht-Aufnahmen zu machen und gleich danach wieder zum Parkplatz am See zurückzufahren.

Die Kollegen gab es nachts zu Hauf auf der Straße bei Abisko

Aber auch das war nicht ganz ohne. Auf den restlichen Kilometern begegneten mir nämlich noch geschätzte 20 Rentiere, die auf der Straße herumstanden oder spontan entschieden, vor mein Auto zu springen. Glücklicherweise war ich nicht schnell unterwegs und konnte dank der Spikes auch noch rechtzeitig bremsen. Solch ein Wildunfall wäre noch die Krönung gewesen…

Schließlich am Spot angekommen stellte ich fest, dass ich dieses Mal nicht allein war. Dort standen weitere drei Wohnmobile und ein Wohnwagen zum Übernachten. Gut, für ein Foto würden die mich wohl nicht stören. Also stieg ich aus und begutachtete den Himmel. Er war zwar noch klar, aber vom Polarlicht war keine Spur mehr. Großartig! Diese (Geburtstags-)Nacht entwickelte sich immer mehr zum Reinfall!

Also gut, dann halt nicht. Ich machte mich also wieder auf den Rückweg nach Norwegen, der mir komischerweise viel länger vorkam als der Hinweg zuvor. Die ganze Zeit grübelte ich, was ich wohl auf dem Parkplatz vorfinden würde. Eigentlich gab es ja nur drei Optionen: ein heiles (tiefgefrorenes) Objektiv, ein plattgefahrenes Objektiv oder kein Objektiv. Aber ich musste es versuchen!

Nach einer gefühlten Ewigkeit um kurz nach 1 Uhr wieder am Parkplatz angekommen bog ich vorsichtig auf die vereiste Parkfläche ein. Im Scheinwerferlicht konnte ich noch kein Objektiv entdecken. Daher schnappte ich mir die Taschenlampe und sprang aus dem Auto. Mit schwitzigen und zittrigen Händen suchte ich den ganzen Platz ab – aber auch jetzt war nichts zu sehen. Mist, es war tatsächlich nicht mehr da. Erneut schaute ich an allen möglichen Stellen im Auto, ob ich es nicht doch in geistiger Umnachtung eingepackt und verlegt hatte… aber nichts zu finden.

Und nun? Mit ein paar vagen Ideen für den nächsten Tag legte ich mich mit einem sehr mulmigen Gefühl ins Bett und versuchte zu schlafen. Das klappte wie Du dir vorstellen kannst nur mäßig gut, so dass ich mich morgens wie nach einer durchzechten Nacht fühlte. So hatte ich mir den Start in meinen Geburtstag nun wirklich nicht vorgestellt! Wenn es wenigstens eine richtige Party gewesen wäre, die mir den Schlaf geraubt hatte.

Ein Hoffnungsschimmer

Kurz nach 9 Uhr beschloss ich dann, meine erste Idee in die Tat umzusetzen. Ich machte mich zu Fuß auf den Weg zur Hütte des netten Hundebesitzers, der das BBQ am Abend veranstaltet hat. Vorsichtig ging ich zur Tür und wurde von einem aufgeregten Kläffen im Haus begrüßt. Kurz darauf stand sein Herrchen, nur in Boxershorts bekleidet, an der Tür. Upps, ich hatte ihn wohl geweckt. Ich erzählte ihm meine Geschichte und er fühlte scheinbar sehr mit mir. Meine Theorie war, dass vielleicht seine Kumpels auf dem Rückweg das Objektiv gefunden und mitgenommen hatten. Da ich aber nicht genau wusste, wo sie ihre Hütte hatten, bat ich ihn, dort mal anzurufen. Das mache er sehr gern, sagte er, aber erst etwas später. Es wurde wohl recht spät und sie hätten ein bisschen was getrunken. Das verstand ich natürlich, und wir tauschten unsere Telefonnummern aus, so dass er mir Bescheid geben könnte wenn er was weiß.

Nun hatte ich zwar immer noch keine Gewissheit, aber ein Fünkchen Hoffnung blieb wenigstens noch. Zurück im Camper überlegte ich kurz, ob ich frühstücken sollte. Da ich aber absolut nichts runterbekommen hätte, vertrieb ich mir die Wartezeit damit, nach Kamerafachgeschäften in Tromsö zu suchen – um ggf. eine Ersatzlinse besorgen zu können. Wie auf Kohlen saß ich da und wartete auf den erlösenden Anruf. Der kam dann auch eine knappe Stunde später. Nach einem kurzen Moment der Stille kam die rettende Aussage „Your lens is save!“ Sein Freund hatte also das Objektiv tatsächlich gefunden und – da mein Auto nicht mehr da war – erstmal mit nach Hause genommen. Ich glaube ich war lange nicht so erleichtert!!!

Nach einer ausführlichen Wegbeschreibung machte ich mich beschwingt auf den Weg, um die Linse in der anderen Hütte abzuholen. Nachdem ich mein geliebtes Objektiv wieder in den Händen hielt, fiel mir erstmal ein dicker Stein vom Herzen. Und es entwickelte sich sogar noch ein wirklich interessantes Gespräch mit ihm. Schon toll, dass (nahezu) alle Norweger so perfekt Englisch sprechen! Er wollte aber partout keinen Finderlohn annehmen, so dass ich wenigstens angeboten habe, den beiden ein paar Polarlicht-Bilder von „ihrem“ See zu schicken. Darüber haben sie sich dann sehr gefreut!

Im Nachhinein betrachtet freute ich mich über die netten Bekanntschaften, die ich ohne meine Tollpatschigkeit vermutlich nicht gemacht hätte. Die Geschichte zeigt aber auch, wie ehrlich und hilfsbereit die Norweger sind – zumindest meine beiden Helden! Diesen Geburtstag werde ich wohl so schnell nicht vergessen!

Es geht noch weiter…

Der Pleiten, Pech und Pannen aber noch nicht genug, stellte ich dann beim Bearbeiten der Bilder einen weiteren dummen Fehler von mir fest. Für die Abendaufnahmen am ersten Spot hatte ich ein Teleobjektiv an der Sony A7III genutzt. Da ich kein Stativ zur Hand hatte, aktivierte ich kurzerhand den kamerainternen Bildstabilisator, um trotz der Dunkelheit ein scharfes Bild aus der Hand aufnehmen zu können. Das funktionierte auch soweit gut. Noch besser wäre es allerdings gewesen, den Stabilisator nach diesen Aufnahmen gleich wieder zu deaktivieren. So habe ich in der Nacht weiter damit auf dem Stativ fotografiert, was dazu führte, dass jedes zweite oder dritte Bild verwackelt war. Klingt komisch, ist aber leider so. Offenbar ist der Stabilisator nicht so klug zu erkennen, dass er auf einem Stativ arbeitet. Er versucht dann Verwacklungen auszugleichen, die gar nicht da sind und erzeugt somit eine Bildunschärfe. Tja, vielleicht sollte ich meine eigenen Ratschläge aus dem Buch oder meinen Workshops auch mal selbst beherzigen!

Dieser Fehler führte dann schlussendlich dazu, dass ein Großteil der Panoramen nicht zu verwenden war, da immer mindestens eines der Bilder unscharf war. Aber wie sagt man so schön: „Aus Fehlern wird man klug!“ Beim nächsten Mal funktionierte es mit ausgeschaltetem Stabilisator wieder ohne Probleme…

Bei diesem Panorama erkennt man nur bei genauem Hinschauen und Vergrößern die verwackelten Teile.

Du siehst, mein Geburtstag verlief etwas anders als geplant, aber im Endeffekt ist ja nichts wirklich Schlimmes passiert. Vielleicht kannst Du ja etwas aus meiner Tollpatschigkeit lernen – ich werde diese dummen Fehler jedenfalls sicher (hoffentlich) kein zweites Mal machen!

 

 

22 Kommentare
  1. Anja Kallenbach sagte:

    Puh was ein Krimi. Gottseidank hast du dein Objektiv wieder!!! Freue mich sehr für dich, dass es nicht weg ist! Das mit dem Bildstabilisator ist aber merkwürdig. Ich bin sehr vergesslich und vergesse fasst immer den auszustellen, aber ich habe da noch nie deswegen ein unscharfes Bild gehabt. Noch viel Glück für klare Nächte, dann kannst du hoffentlich nochmal ein neues Panorama machen.

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    • Katja Seidel sagte:

      Danke! Komisch mit dem Stabi, aber bei mir hats wirklich einen Unterschied gemacht. Welche Kamera hast du denn, auch ne Sony oder?
      Ja, am Wochenende nach der Pannennacht hatte ich richtig Glück gehabt… Blog dazu folgt sicherlich bald 🙂
      LG, Katja

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  2. Simone sagte:

    Hallo Katja,

    eine wirklich urkomische Geschichte! Danke dafür und herzlichen Glückwunsch nachträglich!

    Liebe Grüße – Mone Morrone

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    • Katja Seidel sagte:

      Naja, so urkomisch fand ich sie nicht, aber im Nachhinein – wo alles gut ausgegangen ist – kann ich schon darüber schmunzeln, bzw. eigentlich eher den Kopf über meine eigene Dummheit schütteln 😉
      LG,
      Katja

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  3. Kai sagte:

    Hallo Katja,
    herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag. Da bist ja echt durch ein auf und ab der Gefühle geschlittert.
    Eine vergessene Kamera ist mir zum Glück noch nicht passiert. Aber besonders beim Filmen von Abfahrten ist das immer ne gefährlich Sache…wegfahren…Kamera stehen lassen.
    Das mit den stabilisierten Bildern ist ja mal echt ärgerlich!!
    Gute Reise weiterhin und viele Grüsse. Kai

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    • Katja Seidel sagte:

      Hallo Kai,
      ganz lieben Dank. Ja, „geschlittert“ ist das passende Wort 🙂 Ich hoffe, du behältst deine Sinne besser beisammen als ich – wäre ja schade um die tollen Aufnahmen!
      LG, Katja

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  4. Andreas Ohse sagte:

    Hallo Katja,

    toller Bericht(e) von der Jagd nach den Nordlichtern! Und das mit den Missgeschicken kenne ich auch. Man muss wirklich alle sieben Sinne beisammen haben und das, wenn man gerade vor lauter Euphorie und Freude über die Schönheiten der Natur ganz aus dem Häuschen ist… Passiert mir leider auch immer wieder.
    Deine Website/Blog sehe ich heute zum ersten Mal. Sehr schön. Dein Buch kenne ich von Gunther schon deutlich länger und habe schon einige Deiner Projekte nachvollzogen. Toll geschrieben und bebildert!!!
    In der Umgebung von Tromsoe war ich im Februar 2018 und war total begeistert. Nächstes Jahr geht es wieder dorthin!
    Ich wünsche Dir noch viele tolle Erlebnisse und Nordlichtsichtungen!

    Liebe Grüße

    Andreas Ohse

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    • Katja Seidel sagte:

      Hallo Andreas,
      Schön, dass du auch auf dem Blog vorbeigeschaut hast 🙂 Tromsö ist wirklich toll, mal schauen, vielleicht zieht mich das Wetter die nächsten Tage auch nochmal dorthin.
      Dir auf jeden Fall jetzt schon viel Spaß im nächsten Jahr, und natürlich viel Erfolg bei der Nordlichtjagd!
      LG, Katja

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  5. René sagte:

    Hi Katja,
    oh man, da hattest du ja echt eine aufregende Nacht. Ich kann mir gut vorstellen, wie du dich gefühlt hast, als du realisiert hast, dass das Objektiv noch auf dem Parkplatz steht. Da ärgert man sich natürlich und die Ungewissheit lässt einem keine Ruhe. Ganz kurz ging es mir auch so, als ich bemerkt hab, dass ich mein Stativ an der Seilbahn-Kasse stehen lassen hab 😉 Aber zum Glück ist ja alles gut ausgegangen und solche Stories sind natürlich guter Stoff für den Blog!
    Das mit dem Stabi ist natürlich auch ärgerlich, passiert mir auch hin und wieder, auch wenn ich bisher noch keine unscharfen Bilder dadurch bemerkt habe. Aber in deinem Bild sieht man es tatsächlich, die Teil mit dem Mond ist schon sichtbar unschärfer.

    Weiterhin gute Reise,
    René

    PS: Auch von mir noch alles Gute nachträglich! 🙂

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    • Katja Seidel sagte:

      Hi René,
      ja, das stand dir auch mal kurz die Panik im Gesicht als dir das mit dem Stativ einfiel – konnte ich sehr gut nachvollziehen! Aber auch da ist ja zum Glück alles nochmal gut gegangen.
      Ich glaub wenn man es nicht wüßte fällt es in der Größe nicht so sehr auf, aber für einen metergroßen Ausdruck eignet sich das Bild wohl eher nicht 😉
      Dir viel Spaß beim Bilderbearbeiten – bin schon gespannt!
      LG, Katja
      PS: Danke für die Glückwünsche!

      Antworten
  6. Frank sagte:

    Hallo Katja,
    nachträglich Alles Liebe und Gute zum Geburtstag!
    Tja, von solchen Missgeschicken bleibt glaube ich, auf Dauer niemand verschont. Aber es ist ja nochmal gut gegangen, bis auf die Wackelbilder… Den Stabi hat glaube ich, auch schon jeder mal vergessen…! Bei meinem Equipment kann mir das zum Glück allerdings nicht passieren. Weder die Canon Kamera noch das 14er Sigma Objektiv haben einen – also absolute Nordlicht-Traumkombi… ;-). Wir waren Ende September auf den Lofoten und bei so einer nächtlichen Spot-Wechselaktion hätte ich beinahe einen Schneehasen überfahren, der auf absolut leerer Straße unbedingt genau vor mein Auto rennen musste. Ging mit ratterndem ABS gerade noch mal gut. Der Spot war dann tatsächlich besser, die Bilder grandios. Wenn ich den verrückten Hasen aber platt gefahren hätte, wärs bestimmt nicht so schön gewesen, geschweige denn, wenn mal ein Rentier oder Elch, von denen wir auch einige gesehen haben, auf der Haube landen würde…
    Aber wenn die Apps Alarm schlagen, ist bei uns Nordlicht Junkies in der Regel kein vernünftiges Handeln mehr zu erwarten. Deshalb in solchen Situationen immer doppelt aufpassen, oder doch einfach vor Ort bleiben und genießen…!!
    Grüße
    Frank

    Antworten
    • Katja Seidel sagte:

      Hallo Frank,
      danke dir!! Ja, ich lobe mir da auch meine Canon und das manuelle Walimex-Objektiv, da kann man sowas auch nicht vergessen..
      Mal schauen, was die nächsten Wochen noch so geht. Aber es juckt einen ja schon immer, wenn geiles Polarlicht da ist, auch mal den Spot zu wechseln. Aber wem sag ich das 😉
      Lg, Katja

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  7. Stefan sagte:

    Spannende Story!!! Und ich bin sehr neidisch auf deine tolle Tour im dem Norden! Alles Gute nachträglich zum Geburtstag, Katja!

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  8. Marion Peters sagte:

    Hallo, Katja- auch wenn Dein neues Lebensjahr schon ein paar Tage alt ist, herzlichen Glückwunsch Dir u weiter gutes Gelingen für Deine Touren und Fotos. Danke hier dafür. Gesehen haben wir Dich bei Kai und dann festgestellt, das Du am gleichen Ort warst wie wir am 11.10.19, um Polarlichter zu sehen. Der Platz an der Straße, kurz vor Bjerkvik. Es war einfach phantastisch! Seit ca 40 Jahren wollen wir nach Norwegen (oft kam etwas dazwischen). Polarlichter sehen, war dieses Jahr unser Traum, wobei es beinahe aus gesundheitlichen Gründen wieder nicht geklappt hätte. So sehr waren wir fixiert darauf, los zu fahren, dass wir beide nicht an das Wichtigste gedacht haben. Wir hatten nicht die richtigen ‚Schuhe‘ mit für unser Womo. Du siehst also, anderen passieren auch verrückte Dinge. Wir waren versöhnt, dadurch das wir 2 mal das Glück hatten, Polarlichter zu sehen. Und Du bist sicher versöhnt mit Deinem Geburtstag, weil Du Dein Objektiv unversehrt wieder bekommen hast. Wir wünschen Dir weiterhin gute Fahrt und noch eine beglückende Zeit dort oben. LG, Hans und Huby

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    • Katja Seidel sagte:

      Hallo ihr beiden,
      danke für eure Glückwünsche und eure Geschichte. Ja, der Platz war toll und es freut mich, dass sich euer Traum nach so langer Zeit endlich erfüllt hat! Ich hoffe, durch die falschen „Schuhe“ ist euch oder eurem WoMo nichts passiert? Womit wart ihr denn unterwegs? Und ja, ich bin völlig versöhnt – ist ja alles gut gegangen 🙂
      Jetzt sitze ich noch den Schnee heute und morgen aus und dann folgen hoffentlich die nächsten klaren (Polarlicht-)Nächte…
      LG, Katja

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  9. Marion Peters sagte:

    Hey Katja, nein es ist nichts passiert. Zum Glück. Allerdings hatten wir so aber auch nicht die Ruhe, zu reisen, wie sonst. Auch mal irgendwo bleiben! Allerdings hat mich der ‚Artic Polar Circle‘ begeistert. Dort waren wir einen Tag vor unserem 45. Hochzeitstag. Wir haben ein Alkovenmobil, Selbstausbau und fast ein Oldie. Der hat seine Aufgabe aber gut ‚gemeistert. Bin gespannt, wo Du danach hinfährst. Schöne PL Nächte Dir, Hans u Huby

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